Weiden. Eine BIHK-Studie untermauert die Leistungsfähigkeit der Oberpfalz. Vor allem in der nördlichen Oberpfalz wird viel in Forschung und Entwicklung investiert.
Die Region Regensburg spielt beim finanziellen Engagement für Forschung und Entwicklung (F&E) oben mit. Wirtschaft und Forschung gaben 2013 insgesamt 421 Millionen Euro für Innovationen aus. Das ist im bayernweiten Vergleich Platz vier hinter München, Mittelfranken und Ingolstadt. Die Zahlen hat der Bayerische Industrie-und Handelskammertag (BIHK) jetzt in seiner Broschüre „Forschung und Entwicklung in Bayern“ vorgelegt. Die Studie liefert Fakten über Zustand und wirtschaftliche Entwicklung des Freistaats.
Nordoberpfalz überrascht
Zwar bildet Regensburg das Innovationszentrum in der Oberpfalz, bemerkenswerte Daten lieferte jedoch auch die Region Oberpfalz Nord, die ihre Aufwendungen für F&E zwischen 2011 und 2013 um zwölf Prozent gesteigert und seit 2003 sogar mehr als verdoppelt hat. Die große Bedeutung von F&E lässt sich auch an der Beschäftigtenzahl ablesen. 2.746 F&E-Beschäftigte arbeiten 2013 in der Region Regensburg, in der Oberpfalz Nord waren es 999 Mitarbeiter. Vor allem größere Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern investieren hier viel.
Leistungsfähiger Standort
Die Leistungsfähigkeit des Innovationsstandorts Oberpfalz-Kelheim ist kein Selbstläufer,
warnt der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Josef Beimler. „Vielmehr steht die Region im Wettbewerb um hochwertige F&E-Arbeitsplätze mit anderen Standorten in Bayern, Deutschland, Europa und weltweit.“ Die IHKs setzen sich seit Jahren für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen ein. Mit Blick auf die Politik fordert Beimler stärkere Bemühungen, die staatlichen Forschungseinrichtungen und Hochschulen weiter auszubauen. „Nur dann kann die Region ihre Position als Innovationsstandort langfristig sichern.“ Download der Broschüre „Forschung und Entwicklung in Bayern“ unter www.ihk-regensburg.de/innovationsreport

