Auf Einladung der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz konnten sich die Auszubildenden aus dem Nachbarland an der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung „Mauerwerkskörper nach Regelverbänden“ beteiligen. Pandemiebedingt musste das Projekt seit 2019 ruhen und konnte erst in diesem Jahr neu starten.

Sogar historische Handwerkstechniken kennengelernt

Die jungen Teilnehmer sammelten während ihres Aufenthalts viele praktische Einblicke für ihren Beruf. Die überbetrieblichen Kurse sind Teil der beruflichen Qualifizierung in Deutschland und unterstützen die Betriebe bei ihrer wichtigen Arbeit als Fachkräfteschmiede. Für ein abwechslungsreiches Begleitprogramm war ebenfalls gesorgt. Ein besonderes Highlight war der Tag im Geschichtspark Bärnau. Die Auszubildenden durften unter anderem an der mittelalterlichen Reisestation Kaiser Karl IV. mitarbeiten, um historische Handwerkstechniken kennenzulernen.

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Enge Verbindung hilft in Krisenzeiten

Am Ende betonten sie, wie gut ihnen die Mitarbeit gefallen habe. Sie schätzten auch den gewonnenen Einblick in das deutsche duale Ausbildungssystem. Die Möglichkeit zum Austausch sei wichtig, bekräftigte auch Miloslav Šteffek, Direktor der Baufachschule Pilsen.

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Für Tobias Knauer, Leiter des Bildungszentrums Weiden, war die Wiederaufnahme des grenzüberschreitenden Projekts ein Erfolg. „Nach Jahren der pandemiebedingten Unterbrechung ist es diesmal eine ganz besondere Freude, den Austausch mit der Baufachschule Pilsen, der seit mehr als zehn Jahren besteht, weiterführen zu können“, sagte er. In diesen schwierigen Zeiten sei es umso wichtiger, die enge Verbindung zur tschechischen Partnerschule und damit zu den jungen Handwerkern im Nachbarland zu vertiefen.