Neustadt/WN. Bundesweit gibt es nur neun Hy-Starter-Wasserstoffregionen – und der Landkreis Neustadt/WN ist eine davon. Um diesen wichtigen Baustein in Sachen Klimaschutz in Angriff zu nehmen, trafen sich Vertreter der Industrie, der Wissenschaft, der Kommunalpolitik und der Landkreis-Verwaltung zum ersten Strategie-Dialog im BHS Innovision Center in Weiherhammer. 

Bis Jahresende sind weitere fünf Workshops geplant. Darin gilt es ein Konzept zur Etablierung einer regionalen Wasserstoffwirtschaft, den weiteren Fahrplan und möglichst bereits konkrete Projektideen zu entwickeln. Den ersten Schritt stellt die Analyse der Ausgangslage und Rahmenbedingungen dar.

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Regionale Herausforderungen und Ziele

Die Workshop-Teilnehmer zeigten Einigkeit, dass hier vor allem der aktuelle und zukünftige Energiebedarf der verschiedenen Sektoren Industrie, Landwirtschaft, Mobilität und Gebäude und die besonderen regionalen Herausforderungen ermittelt werden sollten. Die regionalen Ziele der verschiedenen Akteure müssen analysiert werden, um daraus Vorschläge für Handlungsansätze zu finden. Alle Ideen werden neben dem Klimanutzen auch auf rechtliche, technische und finanzielle Machbarkeit geprüft. Von der Erzeugung, der Speicherung und Verteilung bis zu den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten spielen alle Perspektiven der Wasserstoffwirtschaft eine Rolle.

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Anerkannter Nutzen

Die Teilnehmer brachten sich mit ihrem Know-how in die Diskussion ein. Projekte und Aktivitäten können an unterschiedlichen Orten angestoßen und von verschiedenen Akteuren realisiert werden. Es stellte sich heraus, dass zwar die Interessen und Prioritäten der Akteure in manchen Bereichen variieren, aber der Nutzen der Wasserstoffwirtschaft insgesamt anerkannt wird. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen soll baldmöglichst reduziert werden und die Energiegewinnung aus erneuerbare Energien gesteigert werden.

Das HyStarter-Projekt wird von der Agentur Choice in Kooperation mit weiteren Fach-Ansprechpartnern begleitet. Die Termine für die nächsten Workshops stehen bereits fest. Nach Abschluss der Dialoge erhält die Öffentlichkeit Einblick in die die Ergebnisse und Visionen.