Weiden/Regensburg. Jetzt ist es offiziell: Die Kooperation zwischen dem Klinikum Weiden und der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. ist bekräftigt. Anfang des Jahres 2018 soll das Patientenhaus mit 18 Wohneinheiten und Gemeinschaftsräumen in Betrieb gehen.

„Es ist ein logischer Schritt, dass wir das Modellprojekt unterstützen“, bekräftigte der Ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, Dr. Thomas H. Egginger, die Kooperation zwischen dem Klinikum Weiden und der Leukämiehilfe Ostbayern e.V.

Werbung
Advertorial normal
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial

Deren Vorsitzender, Prof. Dr. Reinhard Andreesen, stellte im Beisein von Neustadts Landrat und Aufsichtsratsvorsitzendem der Kliniken Nordoberpfalz AG Andreas Meier und Chefarzt Dr. Frank Kullmann, das bundesweite Pilotprojekt Patientenhaus der Leukämiehilfe vor. Das Haus entsteht derzeit am Universitätsklinikum Regensburg.

#1 beispiel full

„Wir wollen damit die Bürde, die Patienten und Angehörige auf sich nehmen, leichter machen“, erklärte Prof. Andreesen. Noch müssten Angehörige in der schwierigen Transplantationsphase weite Wege und hohe Belastungen auf sich nehmen, um wichtige Zeit mit den Patienten verbringen zu können. „Das Medikament Zuneigung darf nicht unterschätzt werden“, so Prof. Andreesen weiter.

Fertigstellung im Jahr 2018

Das Patientenhaus, das spätestens Anfang 2018 in Betrieb gehen wird, wird 18 Wohneinheiten und Gemeinschaftsräume umfassen – und befindet sich in fußläufiger Nähe zu der Station des Universitätsklinikums Regensburg. Auch die Leukämiepatienten aus Weiden werden dort in der kritischsten Phase der Erkrankung versorgt.

Wir müssen uns auch um die Angehörigen kümmern,

betonte Prof. Dr. Frank Kullmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik I im Klinikum Weiden. Deshalb sei das Patientenhaus „ein sehr phantastisches Projekt für die Region“ und „ein Modell mit absoluter Zukunft“.

Patientenhaus durch Spendengelder finanziert

Finanziert wird das Modellprojekt Patientenhaus mit einem Investitionsvolumen von 4,5 Millionen Euro ausschließlich aus Spendengeldern, die Prof. Reinhard Andreesen in sehr persönlichem Engagement mit seinem Verein einwirbt. Andreas Meier bedankte sich einerseits im Rahmen des Termins für das Engagement der Leukämiehilfe:

Das ist ein Haus auch für unsere Region.

Andererseits wolle er das Projekt in der nächsten Vorweihnachts-Sitzung des Aufsichtsrates vorstellen, der „überwiegend mit Multiplikatoren bestückt ist“. Die Botschaft könnte lauten: Spenden statt Geschenke.