Mehrere Mitglieder des ÖDP-Kreisverbandes Neustadt-Weiden-Tirschenreuth waren am vergangenen Wochenende am Kalvarienberg. Dort besichtigten sie den Gemeinwohlweg der KAB Waldershof.

Gemeinwohl Teil der Verfassung

Mit ÖDP-Schatzmeister Günther Sparrer waren Marita und Hermann Philipp aus Waldershof sowie weitere Mitglieder des Kreisverbandes gekommen. Entlang des vier Kilometer langen Weges lasen die Spaziergänger, die von der KAB angebrachten Tafeln mit Zitaten aus Werken von Papst Franziskus und Informationen über das Gemeinwohl.

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Gemeinwohl sei auch in der Bayerischen Verfassung in Artikel 151 verankert, merkte Sparrer an: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesondere der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins“.

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ÖDP unterstützt Petition

Ziel sei eine Wirtschaft weg vom Irrsinn eines Wachstumszwangs, weg von Profitgier, sozialer Ausgrenzung und Umweltzerstörung hin zu einer ökosozialen Marktwirtschaft. Die neoliberalen Marktradikalen haben laut Sparrer die soziale Marktwirtschaft ausgehöhlt. Ausbeutung von menschlicher Arbeitskraft und von natürlichen Lebensgrundlagen führten zu sozialer Ungerechtigkeit und zum Klimakollaps.

„Das ist es, was die ÖDP bundesweit seit 40 Jahren genauso wie die KAB in Waldershof antreibt: Eine Wirtschaft für alle statt alles für die Wirtschaft. Mensch und Umwelt vor Profit“, sagte der ÖDP-Schatzmeister. Die Partei unterstützt deshalb die Petition „Wir transformieren Bayern“, die sich ebenfalls mit dem Gemeinwohl beschäftigt.