Weiden/Amberg. Am Dienstag tagte das Kabinett der bayerischen Staatsregierung in Amberg, bei den Schrittmachern des bayerischen Exportbooms. Die Oberpfalz führt die aktuelle Statistik des Freistaats mit einer Rekord-Exportquote von 61,3 Prozent an. Die Stadt Amberg wiederum steht oberpfalzweit mit 79,3 Prozent an der Spitze.

„Trotz der schwierigen Zeiten auf den Weltmärkten erwirtschaften Ostbayerns Industrieunternehmen mehr als jeden zweiten Euro im Ausland und sichern damit Arbeitsplätze in der Heimat“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, Dr. Jürgen Helmes, die Zahlen. Wie er weiß, erhofft sich die regionale Exportwirtschaft weiterhin stabile Rahmenbedingungen und wirtschaftspolitisches Engagement für freien und fairen Handel von der Staatsregierung.

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Trend setzt sich fort

Schon 2016 war ein erfolgreiches Jahr für die exportorientierten Unternehmen in der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim. Nach den ersten Zahlen für 2017 prognostiziert die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim eine Fortsetzung dieses Trends. Der Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes lag in der Oberpfalz im Januar bei gut 2,6 Milliarden Euro, davon wurden rund 1,6 Milliarden Euro durch Auslandsgeschäfte erzielt. Das ergibt für die Oberpfalz die Exportquote von 61,3 Prozent. In ganz Bayern liegt die Exportquote bei 53,9 Prozent.

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Mehr als 65.000 Exportdokumente

Den ostbayerischen Exportboom spürt man bei der IHK vor allem im Zollwesen. 2016 hat die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim den Unternehmen 65.000 Exportdokumente ausgestellt: Das waren so viele wie noch nie. Die IHK nimmt dabei staatliche Aufgaben wahr. „Darüber hinaus steigt der Beratungsbedarf zu den Themen Zoll, Exportkontrolle und Mitarbeiterentsendung“, sagt Helmes. Die IHK unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit Beratungen und Veranstaltungen dazu.