„Wasserstoff wird unsere Energiezukunft maßgeblich mitbestimmen, weil Wasserstoff speicherbar ist und ohne besonderen Aufwand transportiert werden kann.“ Diese Aussage interessierte Referentinnen und Referenten aus dem Bereich des KAB-Kreisverbands Nordoberpfalz ebenso wie die Vertreter aus der Energiewirtschaft und der Politik. Die besuchten nämlich den Energiepark Wunsiedel und erhielten von Robin Puchert und seinen beiden Kollegen von der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Haus der Energiezukunft in Wunsiedel eine Einführung in die Wasserstofftechnik.
Wasser mit Strom aus Solar- und Windanalgen aufgespaltet
Die WUN-H2-GmbH betreibe die größte Produktionsanlage für grünen Wasserstoff in Bayern, hieß es. Die Anlage produziere 1300 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr und bei einer Leistung von 8.75 MW. Dabei werde Wasser mit Strom aus Solar- und Windanlagen per Elektrolyse in Wasserstoff aufgespaltet, verdichtet und dann für verschiedene Zwecke verwendet.
Führung durch Energiepark
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Weiden und dem Landkreis Neustadt mit dem Bildungsleiter Markus Nickl und Alfons Ernstberger an der Spitze schnell klar, dass eine sinnvolle und wirtschaftliche Nutzung der Wasserstofftechnologie derzeit und auch in naher Zukunft nur im Verkehrsbereich – Schwerlastverkehr, Busse, Bahn – und in der energieintensiven Industrie – Stahl und Eisen – zu erschwinglichen Kosten möglich sei. Nach einer intensiven und zum Teil sehr technischen Diskussion schloss sich eine Führung durch den Energiepark Wunsiedel an.

