Die IG Metall Amberg hat eine Aktion der Solidarität bei ZF in Auerbach sowie in den Entwicklungsbüros in Nürnberg und Regensburg ins Leben gerufen. Diese Aktion markiert den Beginn einer Reihe von Veranstaltungen, die bis zur Industriepolitischen Konferenz im September 2025 stattfinden sollen. Die Initiative zielt darauf ab, ein Zeichen der bundesweiten Solidarität und des Zusammenhalts zu setzen.

Die Flamme der Solidarität

Am IG Metall-Aktionstag, der am 15. März stattfand, wurde symbolisch für jeden Bezirk eine Flamme entzündet. Diese zehntausenden Flammen stehen für die Gemeinschaft und den Einsatz aller Metallerinnen und Metaller. Bis zur Industriepolitischen Konferenz vom 23.- 24. September 2025 soll sie nun öffentlichkeitswirksam weitergetragen werden, von Geschäftsstelle zu Geschäftsstelle, von Betrieb zu Betrieb. Durch diese fortlaufende Aktion sollen die industriepolitischen Forderungen der Metallbranche gestärkt werden.

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Fackelübergabe in Auerbach

In Auerbach fand eine symbolische Übergabe der Flamme statt. Die ZF-Mitarbeiter hatten im Vorfeld auf Transparenten ihre Namen und Betriebszugehörigkeitsjahre vermerkt, um ihre Verbundenheit mit den Zukunftsaussichten der Standorte zu unterstreichen. Bei der Betriebsversammlung überreichte Sabrina Feige, die 2. Bevollmächtigte der IG Metall Amberg, die Flamme offiziell an die Betriebsratsvorsitzende Sonja Hahn. Diese nahm stellvertretend für alle Beschäftigten die Fackel entgegen. Eine Bayreutherin war unter den ersten, die die Fackel in Empfang nahm, und in der folgenden Woche wird die Aktion ihren Weg nach Bayreuth fortsetzen.

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Die Kernforderungen

Der Aufruf der IG Metall legt einen klaren Fokus auf die Zukunft der Arbeitsplätze und Standorte in Deutschland. Mit Slogans wie „JETZT IST DIE ZEIT ZU HANDELN!“ machen sie auf ihre Anliegen aufmerksam und formulieren klare Forderungen:

  • Faire Energiepreise, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Industrie zu sichern
  • Mehr Investitionen in nachhaltige Innovationen von Unternehmen und dem Staat
  • Eine stärkere Mitbestimmung im Entscheidungsprozess, um die Bedürfnisse der Betriebe besser zu berücksichtigen

Diese Aktionen und Forderungen unterstreichen die Notwendigkeit eines aktiven Dialogs und konkreter Maßnahmen zur Sicherung der Zukunft der Industriearbeitsplätze in Deutschland.

Weiter Informationen zur Aktion „Die Flamme der Solidarität“ finden Sie hier. Zudem hat IG Metall eine Petitionsliste zur Erhaltung von Arbeitsplätzen ins Leben gerufen.