Tirschenreuth. Auch die aktuellen Zahlen der Agentur für Arbeit Tirschenreuth sind solide: Die Arbeitslosenquote sank im Juni auf 3,9 Prozent. Mit 490 gemeldeten Stellenangeboten lag die Personalsuche der Unternehmen weiterhin auf einem hohen Niveau. Profitiert vom guten Stellenangebot haben insbesondere Fachkräfte. Verstärkt spürbar war allerdings die Zuwanderung von Flüchtlingen.

„Wir haben eine leichte Verbesserung der Arbeitslosenzahlen gegenüber dem Vormonat. Rund 40 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im Mai. Ein weiterer Pluspunkt sind die deutlichen Beschäftigungszuwächse gegenüber dem Vorjahr. So liegt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Tirschenreuth mittlerweile bei 23.210“, beschreibt Gerlinde Sollacher-Kraus, Leiterin der Agentur für Arbeit Tirschenreuth, die Situation am Arbeitsmarkt. „Deutlich gestiegen ist hingegen die Zahl der Arbeitslosen mit ausländischer Herkunft, diese Entwicklung macht sich in beiden Rechtskreisen bemerkbar. Insbesondere die Arbeitslosigkeit bei Flüchtlingen schlägt zu Buche.“

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Frauen punkten am Arbeitsmarkt

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass 374 Menschen in den vergangenen vier Wochen ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. „Insbesondere viele Frauen waren erfolgreich bei der Arbeitssuche. Waren im vergangenen Jahr 760 Frauen arbeitslos gemeldet, so sank deren Zahl im Berichtsmonat auf 705 Personen. Qualifizierungsangebote oder auch die Beratung zum Wiedereinstieg wurden rege genutzt, um erfolgreich in der Arbeitswelt durchzustarten“, ergänzt SollacherKraus. „Auch unser Fraueninfotag in der Stadthalle Erbendorf am 26. Juli wird bereits jetzt rege nachgefragt.“

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Aktuell melden sich viele junge Menschen, die erfolgreich eine Ausbildung absolviert haben, bei der Agentur für Arbeit. Trotz propagiertem Fachkräftebedarfs in den verschiedenen Bereichen ist oftmals ein nahtloser Einstieg in ein neues Arbeitsverhältnis nicht möglich. „Häufig fordern Firmen mehrjährige Berufserfahrung, die in diesem Alter noch nicht vorhanden sein kann“, berichtet Sollacher-Kraus. „Wir appellieren an unsere Arbeitgeber, auch diesen Fachkräften eine Chance zu geben.

Viele Ausbildungswege für Jugendliche noch offen

Auch kurz vor dem Ausbildungsbeginn bieten sich den 163 noch suchenden Jugendlichen viele interessante Ausbildungsmöglichkeiten. „Mit 205 offenen Lehrstellen stehen viele Berufswege offen“, informiert Sollacher-Kraus. Die Palette reicht vom Berufsbild Mechatroniker/-in, Kaufmann/-frau für Büromanagement über Fachverkäufer/-in bis Industriemechaniker/-in.

Gerne bietet die Berufsberatung der Arbeitsagentur den Jugendlichen Hilfestellung bei der Berufsorientierung. Unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00 können Beratungstermine in der Arbeitsagentur oder in der Schule vereinbart werden.