Kürzlich lud die BÄKO Oberpfalz ins Schützenhaus ein. Ein Ort, der zum einen die Verbundenheit mit der Gastronomie ausdrückt und zum anderen auf den zielsicheren, verlässlichen Zusammenhalt in der Genossenschaft aufmerksam macht. Die vorherrschende Krisensituation, durch die Pandemie-Einschränkungen und akut durch die Energieproblematik, ist auch in der Oberpfalz ein wichtiges Thema und fand deshalb entsprechende Aufmerksamkeit in den Reden von Vorstand und Aufsichtsrat.
BÄKO – jung und dynamisch
Der Aufsichtsratsvorsitzende Josef Arnold führte durch die 100. Generalversammlung und beglückwünschte Bäcker Marco Ries aus Freudenberg als neu gewähltes Aufsichtsratsmitglied mit den Worten: „Das ist ein gutes Beispiel, dass unsere BÄKO jung und dynamisch bleibt“. Die Kollegen Andreas Brandstätter und Klaus Popp wurden wiedergewählt. Josef Arnold selbst ließ sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen.
Vor den Wahlen und Beschlüssen, die alle einstimmig von den Mitgliedern angenommen wurden, gab Vorstand Walter Beer einen Rückblick auf die Geschäftszahlen der regionalen BÄKO. Ihm folgte der Bericht von Wirtschaftsprüfer Thorsten Schraer vom Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband, der das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung 2021 abrundete.
„Wir sind mit der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden. Unsere Vorjahresprognose, einen leichten Umsatzanstieg sowie einen geringfügig verbesserten Rohertrag und ein geringfügig verbessertes Jahresergebnis zu erzielen, konnten wir übertreffen. Dazu hat im Vergleich zum Vorjahr neben den verminderten Auswirkungen der Corona-Maßnahmen ein gutes Kostenmanagement beigetragen“, führte der geschäftsführende Vorstand aus.
Gestiegene Zahlen nach der Pandemie
Walter Beer konnte der Versammlung einen Umsatz in Höhe von 26,2 Millionen Euro präsentieren, der also im Vergleich zu 2020 um 1,8 Millionen Euro beziehungsweise 7,5 Prozent gestiegen ist. Die Umsatzanstiege waren in nahezu allen Warengruppen zu verzeichnen, wobei vor allem der Umsatz von Frischdienstartikeln (15 Prozent), Maschinen, Geräten und Anlagen (49 Prozent) sowie von Tiefkühlprodukten (2,5 Prozent) zunahm.
Walter Beer machte darauf aufmerksam, dass für den Umsatzanstieg neben einem allgemeinen Preisanstieg auch das Auslaufen von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausschlaggebend waren. Außerdem sei es bei Maschinen, Geräten und Anlagen zu einem Nachholeffekt nach verschobenen Investitionen gekommen.
Bilanzgewinn hob sich ab
Der Bilanzgewinn stieg von 12,9 Tausend Euro im Vorjahr auf 111,3 Tausend Euro. Die BÄKO Oberpfalz freut sich in diesem Jahr wieder eine vierprozentige Dividende ausschütten zu können. Zum guten Zahlenwerk und dem spürbaren Zusammenhalt beglückwünschte auch der Vorstand der Bäko-Zentrale Gunter Hahn die Regionalgenossenschaft.

