Die Saisoneröffnung der Wasserball-Bundesliga vor zwei Wochen ist dem SV Weiden mit einem klaren Sieg gegen Hamburg (23:13) geglückt. Nun starten die Aigner-Schützlinge in einem anderen Wettbewerb und müssen dafür am Sonntag eine lange Reise an die Ostsee auf sich nehmen. In der zweiten Runde um den Deutschen Wasserballpokal 2023 trifft das SV-Team an den norddeutschen Drittligisten HSG Warnemünde.

Viele Kilometer in der Saison

„Wir wollen uns nicht beschweren. In jedem Jahr reisen wir Tausende von Kilometern durch die Republik, ob Hamburg, Düsseldorf oder eben jetzt Rostock. Das sind oft circa 600 Kilometer einfache Fahrt. Damit müssen wir leben, wenn wir weiterhin dabei bleiben wollen. Jetzt ist es halt ein Spiel mehr mit einer weiteren Reise“, sagt Routinier Andreas Jahn.

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Favoritenrolle klar vergeben

Die Favoritenrolle in diesem Spiel ist klar vergeben. Der SV Weiden ist ein etablierter Bundesligist und sollte beim Drittligisten nichts anbrennen lassen, auch wenn der mit einem baldigen Aufstieg in die zweite Liga liebäugelt. Dennoch sollte man den Gegner nicht unterschätzen. „Wenn wir den ganzen Sonntag für diese Partie aufwenden, wollen wir auch ein gutes Spiel abliefern und voller Respekt, mit der bestmöglichen Aufstellung antreten. Alles andere wäre unsportlich gegenüber der sympathischen Rostocker Truppe. Außerdem brauchen wir die Spielpraxis, um in der Bundesliga den größtmöglichen Erfolg zu schaffen“ stellt Kapitän Thomas Kick klar.

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Ohne Trainer

Wie es aussieht, können die Weidener beinahe die identische Mannschaft wie im Heimspiel gegen Hamburg aufbieten. Fraglich ist nur der Einsatz von Marek Janecek, der wohl verhindert sein wird. Auch Trainer Thomas Aigner wird aus privaten Gründen nicht mit an die Ostsee fahren. Vertreten wird er von Andreas Jahn, der in Rostock als Spielertrainer agieren wird.

Voraussichtliches Aufgebot des SV Weiden:

Matthias Kreiner und Christopher Klein (Tor), Nikolaj Neumann, Denys Underberg, Cedrik Zupfer, Thomas Kick, Dennis Reichert, Louis Brunner, Robert Reichert, Andreas Jahn, Sean Ryder, Maximilian Strauch, Andreas Widiker und Stepan Rezek