Sean Ryder hat die Hauptverantwortung

Die Personalplanung der Wasserballer des Schwimmvereins Weiden wurden bereits im Sommer abgeschlossen. Auf der Trainerbank übernimmt Sean Ryder die Hauptverantwortung, ihm zur Seite stehen der bisherige Headcoach Thomas Aigner und Andreas Jahn. Mannschaftsleiter Irek Luczak erklärt die Neugestaltung: „Natürlich werden wir Sean als Spieler vermissen, seine Erfahrung im Wasser ist nicht so leicht zu kompensieren. Aber dafür bringt sein Engagement in seinen neuen Aufgaben am Beckenrand neue Impulse.“ Nicht hoch genug sei die Bereitschaft von Thomas und Andreas einzuschätzen, Sean zu unterstützen. „Die Trainingsgruppe ist groß und die Organisation nicht einfach. Deshalb ist ein solches Gespann absolut förderlich. Ich freue mich auf eine spannende Saison.“

Gute Vorbereitung

Die Vorbereitung im saniertem Schätzlerbad sei im September sehr gut angelaufen. Bis in den Spätsommer nutzte der SV das eigene Freibad, ehe man Anfang Oktober in die Thermenwelt wechselte. Am vergangenen Wochenende testeten die Oberpfälzer in einem n Turnier in Halle/Saale die aktuelle Verfassung. Trainer Ryder konnte zwar nicht auf alle Akteure zurückgreifen, bewertete das Turnier aber als sehr gelungen. „Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, die jüngeren Spieler brennen auf Wasserball und machen Mut. Wenn am Sonntag noch die erfahrene Akteure dazustoßen, sind wir bereit für den Ligastart.“

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Interessantes Spiel in Nürnberg

Die Weidener belegten in dem international besetzten Turnier den zweiten Platz und unterlagen nur einer Mannschaft: Sowohl in der Gruppenphase als auch im Finale verlor der SV ausgerechnet gegen den ersten Gegner der Zweitligasaison, den Post SV Nürnberg. Ryder sagt dazu: „Nürnberg ist stärker als wir dachten. Die sind gut organisiert, haben geübte Abläufe und Strukturen. Es ist auf jeden Fall ein sehr ernst zu nehmender Gegner.“ Dennoch sehe er seine Mannschaft mit komplettem Kader absolut in der Lage, in Nürnberg zu gewinnen. „Es wird auf jeden Fall ein sehr interessantes Spiel. Wir freuen uns, dass es endlich losgeht.“

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Eine der stärksten Ligen seit Jahren

Die 2. Bundesliga Süd scheint in der kommenden Saison sehr stark zu sein. Neben den Absteigern Weiden und Cannstatt zählen auch Neustadt an der Weinstraße und Nürnberg zu den Aspiranten für die vorderen Plätze. Bis jetzt haben nur die Cannstätter ihr Saisonziel mit dem sofortigem Wiederaufstieg klar deklariert, der Rest hält sich noch zurück. Auch der SV Weiden. „Wir wissen noch nicht, wie sich das Mannschaftsgefüge entwickelt. Wir wollen auf jeden Fall um die Spitze mitspielen.“ Die Saison nach einem Abstieg sei stets ein Neubeginn. Es müsse einiges angepasst und neu sortiert werden und die Nachwuchsspieler müssten zuerst mal im Männerbereich ankommen.

Großer Kader mit kleinen Lücken

Der SV-Kader ist sehr groß und umfasst aktuell 30 Spieler. Trainer Ryder zu den Chancen der Spieler auf Einsätze: „Es wird strikt nach Trainingsengagement sortiert. Jeder bekommt die Chance auf Spielzeit.“ Einige Akteure könnten aus verschiedenen Gründen nicht immer die nötigen Trainingseinheiten wahrnehmen. „Dadurch entstehen gewisse Lücken, die wir aber durch unseren breiten Kader füllen können.“

Im ersten Saisonspiel wird der SV mit folgendem Team antreten:

Tor: Christopher Klein (Matthias Kreiner, Andrii Lobodynskij)

Feld: Dennis Underberg, Denis Reichert, Louis Brunner, Kyryll Olkhovsky, DJ Printer, Maxi Strauch, Nikolaj Neumann, Andreas Jahn, Thomas Kick, Robert Reichert, Marek Janecek und Paul Winter.

Fraglich sind noch Jakob Ströll und Harrison Dean (Trainingsrückstand).

Die Nachwuchsspieler Dustin Schmidt und Alexander Leichter sind verhindert, sind aber für die Saison fest eingeplant.