Wasserball 2. Bundesliga Süd

SC Neustadt/Weinstraße – SV Weiden (Sonntag, 14 Uhr)

Die Pfälzer gelten neben dem SV Cannstatt zu den Topfavoriten. So erfreulich wie der Sieg in Nürnberg auch war, in Neustadt wartet ein ganz anderes Kaliber. Die Neustädter, die in der vorletzten Saison noch in der Bundesliga spielten, wurden in der 2. Liga Süd souverän er Meister, verloren nur ein Spiel in Ludwigshafen und sind im eigenen Gewässer ungeschlagen. Dass die Pfälzer nicht zum Aufstiegsturnier in die 1. Bundesliga meldeten, lag nicht am sportlichen Potenzial, sondern war eine vereinsinterne Entscheidung.

Zwei absolute Topspieler

Mit dem Ex-Nationalspieler und amtierenden Torschützenkönig Timo van-der-Bosch (58 Tore) und Matthias Held (43 Tore) haben die Neustädter zwei absolute Topspieler, was sie zusammen mit ihren jungen Mitspielern zu einem absolut ernstzunehmenden Gegner macht. Die Herausforderung für den neu formierten SV ist riesengroß und dürfte ein deutlich schwierigeres Spiel werden als in Nürnberg.

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Trainer Sean Ryder kämpferisch

SV-Trainer Sean Ryder zollt deshalb dem nächsten Gegner den größten Respekt. Dennoch ist er optimistisch und will die lange Erfolgsserie der Neustädter brechen: „Sie haben eine gute Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Power, dafür dürften wir ausgeglichener und konterstärker sein. Ein Sieg in Neustadt ist durchaus möglich, wir wollen die Punkte mitnehmen“, so der Coach: „Meine Jungs sind hungrig und die Stimmung im Team ist ausgezeichnet.“ Man müsse defensiv so solide stehen wie in Nürnberg, im Angriff noch beweglicher werden und seine Chancen noch besser nutzen, dann könne es klappen mit einem Sieg.

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Eine der stärksten Liga der vergangenen Jahre

Die 2. Liga Süd scheint heuer ungemein stark zu sein. Neben den Bundesligaabsteigern Weiden und Cannstatt zählen Neustadt an der Weinstraße und Nürnberg zu den Aspiranten für die vorderen Plätze. Eindeutig hat nur Cannstatt das Saisonziel „sofortiger Wiederaufstieg“ abgesteckt.

Der Rest des Feldes hält sich zurück, auch der SV Weiden: „Wir wissen noch nicht, wie sich das Mannschaftsgefüge entwickelt. Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen und dann schauen wir mal, wo die Reise hingeht“, so die Verantwortlichen. „Die Saison nach einem Abstieg sei wie ein Neubeginn. Es muss einiges neu sortiert werden und die Nachwuchsspieler müssen erst im Männerbereich ankommen“, erklärt Mannschaftsleiter Irek Luczak.

SV Weiden:

Christopher Klein und Andrii Lobodynskij im Tor; Dennis Underberg, Denis Reichert, Kyryll Olkhovsky, DJ Printer, Maxi Strauch, Nikolaj Neumann, Andreas Jahn, Thomas Kick, Robert Reichert, Marek Janecek, Paul Winter, Jakob Ströll und Alexander Leichter.