Viel Licht, aber auch viel Schatten durchlebte die Abteilung Fußball der TSG Weiherhammer während der vergangenen zwei Jahre. Wegen der Pandemie musste zu Beginn 2021 die geplante Hauptversammlung abgesagt werden, der Fußball-Spielbetrieb war über vier Monate ausgesetzt und nach kurzem Aufflackern der Aktivitäten auf den Sportplätzen gingen die Lichter erneut aus.

Der damalige Trainer Klaus Hermann bat um eine vorzeitige Entlassung aus seinem Vertrag, diese Lücke schloss glücklicherweise Günter Rosenberger mit der vorzeitigen Aufnahme seiner Arbeit bei der TSG. Trotz aller Bemühungen konnte aber der Abstieg in die A-Klasse nicht vermieden werden.

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Leicht rückläufige Mitgliederzahlen

Eventuell ist es auch den Corona-Vorgaben zuzurechnen, dass die Mitgliederzahl gesunken ist. Die Abteilung hat im Jahr 2021 einen Rückgang von 20 Mitgliedern zu verzeichnen. Wenn auch die Grundstrukturen im Nachwuchsbereich aufrechterhalten werden konnten, so werde es, je älter die Sportler sind, immer schwieriger, Mannschaften zusammenzuhalten. Das massive Abwerben von Talenten bereits im Jugendbereich durch andere Vereine mache die Arbeit nicht
leichter.

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Plus in der Kasse

Gleichgeblieben seien trotz des eingeschränkten Spielbetriebs die Anforderungen, die das große Sportareal in Sachen Reparatur und Unterhalt mit sich bringen. Für die Satellitenanlage sei eine neue Verkabelung notwendig geworden, die Bratwurstbude wurde unter Leitung von Karl-Heinz Hasler und Bastian Siebert auf Vordermann gebracht.

Stark zu Buche schlug bei den Ausgaben die Erneuerung des Dachs der Gaststätte mit mehr als 10.000 Euro. Kassier Marcus Schusser berichtete von einem Plus von über 3700 Euro. Die Kassenprüfer Hans Weiß und Karl-Heinz Hasler bescheinigten Schusser eine perfekte Kassenführung und empfahlen die Entlastung.

Problemlose Neuwahl

Nach zweijähriger Amtszeit stand die Neuwahl der gesamten Führungsriege an. Für die 20 zu besetzenden Posten mussten nur für zwei ausscheidenden Verantwortlichen Nachfolger gesucht werden. Somit war die Neuwahl eine relativ kurze Angelegenheit, wenn auch der alte und neue Vorsitzende Christian Härtl ankündigte, nach den kommenden zwei Jahren nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Er appellierte an alle Spartenmitglieder, vor allem im gesellschaftlichen Bereich mehr Verantwortung für die Sparte zu übernehmen. Insbesondere seien mehr Veranstaltungen in der TSG-Gaststätte für die Wirtin wirtschaftlich überlebenswichtig.

Bürgermeister dankt

Bürgermeister Ludwig Biller dankte den Verantwortlichen für ihr Engagement. Die große Bandbreite aller Teilbereiche von der Jugendarbeit über die Herrenmannschaften und den Förderverein bis hin zu den Alten Herren und allen Ehrenamtlichen seien Garanten für den Erfolg der Sparte. Er appellierte an alle Beteiligten, trotz zwischenzeitlichen Tiefs weiter mitzuarbeiten, um den Verein als für die Gemeinde gesellschaftlich und sportlich wichtigen Aktivposten zu erhalten.