Wasserball, 2. Bundesliga Süd
Samstag, 13. Januar, 18.30 Uhr

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 – SV Weiden

Mit einem Kantersieg (28:7 gegen Frankfurt) verabschiedeten sich die Weidener Wasserballer am 9. Dezember von ihren Anhängern. Ludwigshafen ist seit vielen Jahren in der 2. Liga Süd fest etabliert und stets im oberen Drittel der Tabelle zu finden. Die Truppe gilt als sehr heimstark. Im Sportpark Süd sind die Rheinland-Pfälzer immer ein sehr ernst zu nehmender Gegner.

„Schwung mitnehmen“

Die schwere Aufgabe ist den Oberpfälzern natürlich bewusst. Man zollt dem Gegner Respekt, will aber als Bundesligaabsteiger seiner Favoritenrolle gerecht werden: „Wir wollen die gute Stimmung und den Schwung aus den Wochen vor Weihnachten mitnehmen und eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern. Wir sind umso gefährlicher, je geschlossener wir auftreten“, weiß Trainer Sean Ryder.

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„Die jungen Spieler etablierten sich immer besser, ließen sich durch die erfahrenen Kollegen inspirieren und diese Mischung mache die Mannschaft stark. Am Samstag müssen wir eine starke Leistung abliefern, wenn wir die wichtigen Punkte mitnehmen wollen“, so Ryder. Das Spiel wird sich auf jeden Fall sofort auf den Tabellenstand auswirken. Weiden steht derzeit mit einem Sieg mehr auf dem Konto auf Platz drei, direkt vor Ludwigshafen. Bei einer Niederlage müsste man den dritten Rang an Ludwigshafen abgeben.

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Louis Brunner wird vermisst

Ganz aus dem Vollen schöpfen können die Weidener wahrscheinlich nicht. Hinter einigen Akteuren stehen krankheitsbedingt noch einige Fragezeichen, sicher ausfallen wird der torgefährliche Louis Brunner. Der wechselte zum Jahreswechsel studienbedingt nach Graz, wo er jetzt in der Österreichischen Liga spielt. Ein Verlust, der laut Trainer nicht so einfach zu kompensieren sei: „Louis ist ein Spieler mit besonderen Eigenschaften und kaum vergleichbar. So ist es auch schwer, ihn durch einen einzelnen Spieler zu ersetzen. Wir müssen sehen, wie wir die Lücke schließen können“, erklärt Ryder.

SV Weiden:

Christopher Klein und Andrii Lobodynskyi im Tor,

Denis Underberg, Paul Winter, Thomas Kick, Denis Reichert, Maximilian Strauch, Robert Reichert, Kyrylo Olkhovsky, Alexander Leichter, Dustin Schmidt, Andreas Jahn und Jakob Ströll.