Im ersten Spiel gegen den TV Waldmünchen, die aktuell auf dem letzten Tabellenplatz stehen, sollte ein Sieg her. Im ersten Satz merkte man auf Grafenwöhrer Seite aber die fünfwöchige Spielpause und die fehlende Libera an, denn man kam sehr schwer ins Spiel. Strauchelende Annahmen und Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr führten zu einem knappen Satzgewinn von Waldmünchen (27:25). Wach gerüttelt steigerten sich die Mädels aber von Satz zu Satz und konnten am Ende, vor allem durch gute Aufschlagserien das Spiel mit 3:1 (25:19/25:16/25:20) gewinnen.

Revanche gegen Hahnbach knapp verpasst

In Spiel zwei gegen den SV Hahnbach 3 zeigte sich ein anderes Spielniveau mit viel Kampfgeist auf beiden Seiten. Im ersten Satz kam Grafenwöhr wiederum jedoch nicht gut ins Spiel und lief immer einem Rückstand hinterher, somit ging der Satz mit 25:22 an Hahnbach. Auch hier puschten dann für Satz zwei und drei die deutlichen Ansprachen von Trainer Philipp Eckert. „Mit Steigerungen in allen Spielabläufen konnten wir die beiden Sätze für uns verbuchen“, so der Grafenwöhrer Coach. 25:22 und 25:20 hieß es nach drei Sätzen.

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Motiviert, den Sieg nun einzufahren, ging es in Satz vier. „Wie verhext klappte hier aber zu Beginn wirklich rein gar nichts und es stand schnell 5:0 für Hahnbach“, so Eckert nach dem Spiel. Zwar kam die Konstanz dann wieder zurück, doch der Rückstand war am Ende zu groß, über Satz vier freute sich also Hahnbach mit 25:18.

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Wie im Hinspiel musste jetzt also der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Gekämpft wurde auf beiden Seiten um jeden Ball und es entwickelte sich ein hoch spannender Satz, keiner konnte sich bis zum 10:10 wirklich absetzen. Ein paar kleine Abstimmungsschwierigkeiten in der Abwehr und unglückliche Situationen am Netz brachten dann Hahnbach einen kleinen Vorsprung ein und am Ende den Sieg mit 15:12.

Trainer Eckert etwas enttäuscht

„Mit der Leistung im ersten Spiel bin ich trotz des Sieges nicht zufrieden. Die Leistung gegen Hahnbach war viel überzeugender, leider hat es am Ende nicht für den Sieg gereicht. Wir haben es nicht geschafft, eine in dem Spiel überragend agierende Hahnbacher Spielerin unter Kontrolle zu bekommen“, so Philipp Eckert dann doch etwas enttäuscht.

Jetzt heißt es, nach dem anstrengenden Spiel wieder Kraft zu tanken. Weiter geht’s am 11. März mit einem Heimspieltag und das hoffentlich schon in der sanierten Grafenwöhrer Stadthalle.