Weiden. Der Fußball-Bayernligist SpVgg SV Weiden tritt weiter auf der Stelle und kann sich aus dem Abstiegskampf nicht wirklich befreien. Denn die Mannschaft von Trainer Franz Koller kam am Freitagabend beim ebenso abstiegsbedrohten 1. SC Feucht nicht über ein 0:0 hinaus und konnte nach einer durchwachsenen Leistung von Glück reden, nicht sogar als Verlierer vom Platz gegangen zu sein. Damit bleiben die Schwarz-Blauen, punktgleich mit den Mittelfranken bei einer weniger ausgetragenen Begegnung, weiterhin auf dem ersten Abstiegsrelegationsplatz 14 hängen.

Von Stephan Landgraf

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Vor 176 Zuschauern blieb in Feucht von beiden Mannschaften der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf aus. Allerdings waren die Gastgeber dem dreifachen Punktgewinn weitaus näher als die Weidener, die erneut nicht ihr wahres Leistungspotenzial ausschöpften. Im Waldstadion entwickelte sich vom Anpfiff weg ein Kampf auf Biegen und Brechen, wobei die Feuchter die besseren Möglichkeiten hatten und die SpVgg SV zumindest die ersten 45 Minuten noch ausgeglichen gestalteten.

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Die beste davon hatte SC-Akteur Michael Eckert in der 40. Minute Weidens Schlussmann Domink Forster war schon geschlagen, als Alexander Jobst in der letzten Sekunde den Schuss von Eckert noch von der Line schlug. Beim Nachschuss hatte dann Forster reaktionsschnell das bessere Ende für sich. Wirklich nennenswerte Chancen seitens der SpVgg SV waren leider nicht zu verzeichnen. „Wir alle haben den Ball schon drin gesehen“, sagte Feuchts Teammanager Manfred Kreuzer zu dieser Aktion.

Schwieriger Gegner am Dienstag

Seine Mannschaft blieb auch im zweiten Durchgang tonangebend und setzte Weiden noch mehr unter Druck. „Wir wollten den Sieg, Weiden hatte in den zweiten 45 Minuten überhaupt keine Torchance“, so Kreuzer weiter. Die Mittelfranken tauchten noch dreimal gefährlich vor dem SpVgg SV-Gehäuse auf, schafften es aber auch nicht, den Ball im Weidener Tor unterzubringen. So blieb es letztendlich für den für die SpVgg SV schmeichelhaften 0:0.

Die Koller-Elf steht nun im Nachholspiel am Dienstagabend um 19 Uhr gegen den FC Amberg erneut gehörig unter Druck. Ein Sieg ist fünf Spieltage vor dem Saisonende schon fast Pflicht. Allerdings gastiert mit dem Lokalrivalen aus der Vilsstadt ein Team, das am Freitagabend beim hochklassigen 3:3 beim Spitzenreiter SV Viktoria Aschaffenburg aufhorchen ließ. Und nicht nur das: Die Amberger haben im Jahr 2017 erst eine Partie verloren und stehen derzeit mit 41 Punkten auf dem gesicherten neunten Tabellenplatz.