Weiden. Der SpVgg SV Weiden bietet für die dreizehn Jugendlichen, die sich entschieden haben auch die nächste Saison mit dabei zu sein, eine neue Perspektive. Den Jungs soll damit die Möglichkeit gegeben werden, sich für höhere Aufgaben zu beweisen.
Von Stephan Landgraf
Der Fußball-Bayernligist SpVgg SV Weiden setzt sein ausgegebenes Jugendkonzept konsequent um. Gleich dreizehn Akteure des Jahrgangs 1998 haben sich entschieden, bei ihrem Heimatverein auch in der neuen Saison weiter zu spielen. „Somit können wir das erste Mal fast einen kompletten Jahrgang halten und den Jungs bei uns eine Perspektive geben“, sagte Sportvorsitzender Philipp Kaufmann am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz.
Kaufmann erklärte weiter: „Wir werden in einer gemeinsamen Gruppe dreimal die Woche zusammen unter der Federführung von Chefcoach Franz Koller trainieren.“ Ziel sei, aus dem gemeinsamen zwei Teams, eines in der Bayern- und eines in der Kreisliga, zu füllen. Im Training sollen die jungen Akteure langsam an die Bayernliga herangeführt werden. „Ohne Druck und mittelfristig angelegt. Der Trainer wird immer wieder verschiedenen Jungs die Möglichkeit geben, sich für höhere Aufgaben zu beweisen. Sollte die Bayernliga von der Anforderungen her zu hoch sein, kann in der zweiten Mannschaft Spielpraxis gesammelt werden“, so Kaufmann.
Die Neuen im Kader sind Torwart Noah Schmidt, Philipp Götz, Niklas Lang, Moritz Zeitler, Tobi Bernkopf, David Dobras, Patrick Bytomski, Matthias Heinl, Nico Herrndobler, Tom Preissinger, Yannick Roth, Lukas Wiesnet und Jonas Heimerl.

