Der Start in die neue Bezirksligasaison ist dem SV Etzenricht nicht geglückt. Dem enttäuschenden 1:2 gegen Auerbach folgte ein Remis in Raigering. Dort hatte man auch Pech, denn nach der schnellen 1:0-Führung durch Martin Pasieka vergab man einige Torchancen, verzeichnete drei Aluminium-Treffer und musste den verletzungsbedingten Ausfall von Spielertrainer und Abwehrchef Andy Wendl nach gut 20 Minuten verkraften. Zudem fiel der Raigeringer Ausgleich erst in der Nachspielzeit. Zumindest wird Wendl am Mittwoch wieder dabei sein.

Vohenstrauß im Aufwind

Beim Gegner SpVgg Vohenstrauß läuft es seit dem Engagement von Martin Schuster als Cheftrainer richtig gut. Aus eigener Kraft schaffte das fast schon abgeschriebene Team den Klassenerhalt und holte noch Rang 11. Schuster beobachtete die Wendl-Elf schon in der Testspielphase und holte mit Landsmann Lukas Roubal, Torwart Kellner (SpVgg Weiden), Tim Andörfer (Schwarzenbach/Saale) und Philip Frank wichtige Verstärkungen. Dabei ließ vor allem das spektakuläre 3:1 zum Auftakt beim Favoriten Hahnbach aufhorchen. Prompt legte die SpVgg nach und holte am Sonntag gegen Neuling Untertraubenbach den zweiten Sieg.

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Probleme beim Abschluss

Der Etzenrichter Coach analysiert den ausbleibenden Erfolg so: „Ich sehe die Problematik im Moment hauptsächlich beim Abschluss. Wenn man seine Chancen nicht nutzt, kann man eben auch keine Spiele gewinnen.“ Sebastian Ermer kann am Mittwoch erst verspätet eingreifen, sein Bruder Chris ist ebenso verletzt wie Max Herrmann, Luka Riebel und Torhüter Müllner. Tom Griesbeck hat sich zudem krankgemeldet.

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Gute Bilanz

Hoffen lässt die ausgezeichnete Statistik des SV gegen Vohenstrauß. Als einziger Gegner holte die Wendl-Truppe in der Vorsaison einen 3:1-Sieg bei der SpVgg. Im Hinspiel hatte man sich gar mit 5:1 durchgesetzt.