Playdown Wasserball-Bundesliga, Samstag, 29. April, 18 Uhr

SV Weiden – SSV Plauen

Wer die best-of-three-Serie gewinnt, bleibt in der 1. Bundesliga. Der Verlierer kämpft im Finale (Gegner Köln oder Düsseldorf) um den letzten verbleibenden Platz im Aufstiegsturnier, wo mit den vier Meistern der zweiten Ligen zwei Bundesligaplätze ausgespielt werden. Dieses Finale wollen die SV-ler vermeiden. Die erste Partie gegen Plauen findet am Samstag um 18 Uhr in der Weidener Thermenwelt statt. Die Partien zwei und bei Bedarf drei werden in Plauen gespielt.

Niederlage in Esslingen wenig überraschend

Im Viertelfinale verlor Weiden wenig überraschend gegen den A-Gruppenabsteiger SSV Esslingen. Dabei bot man aber vor allem im ersten Spiel in Weiden (12:13) eine vielversprechende Leistung. In Esslingen waren die Gastgeber einfach zu stark und man unterlag chancenlos mit 7:17.

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Plauen unterlag Würzburg

Für Plauen lief es anders als sie erhofft hatten. Sie verloren in Würzburg die erste Partie mit 3:5, revanchierten sich mit 12:6 im zweiten Spiel in Plauen und gaben überraschend und enttäuschend die dritte Partie mit 7:8 ab. Damit verpassten die Sachsen den fest eingeplanten vorzeitigen Klassenerhalt. Die Enttäuschung über das misslungene Viertelfinale dürfte bei den Vogtländern größer sein als bei Weiden. Ob es mental eine Rolle spielt, lässt sich allerdings nicht voraussagen. Der SV hofft auf seine Heimstärke, die ihn zum Erfolg im ersten Spiel verhelfen könnte. Damit würde man den SSV Plauen schon richtig unter Druck setzen.

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Sieg und Niederlage in der Hauptrunde

In der Hauptrunde hatten die Weidener zuerst in Plauen das Nachsehen und verloren nach einem schwachen Spiel mit 6:11 Toren. Im Rückspiel in Weiden gelang die Revanche mit einem knappen 10:9-Lastminute-Sieg. Die Derbys verliefen traditionell heißumkämpft. So schickte Plauen den SVW in der Saison 2013/14 im Playdown-Viertelfinale direkt in den Kampf um den Klassenerhalt. Das ging damals gegen Fulda zwar gut, doch vergessen haben es die Max-Reger-Städter nicht. So gesehen sehen die Aigner-Schützlinge noch eine alte Rechnung zu begleichen.

Gute Nerven in Plauen

Die Spiele im Stadtbad Plauen besuchen deutlich mehr Zuschauer als der Schnitt in der Bundesliga. Um dort bestehen zu können, braucht man gute Nerven und da wäre ein Sieg im ersten Spiel sicher hilfreich. Um dies zu realisieren, brauchen auch die Weidener ihre Anhänger, die ebenfalls schon öfter den Unterschied machten. Die SV-Verantwortlichen und Spieler hoffen auf eine starke Unterstützung ihrer Fans.

Otto Vorsatz zum Gedächtnis

Die Mannschaft will das Spiel und im besten Fall einen Sieg dem verstorbenen Otto Vorsatz widmen. Zur Würdigung des besonderen Freundes der Wasserballer ist eine Schweigeminute eingeplant. „Otto ist nicht mehr unter uns, er lebt aber in uns weiter. Wir wollen alles geben, um ihn mit einem Sieg zu würdigen“, betont Mannschaftsleiter Irek Luczak. Die Mannschaft verabschiedete am Donnerstag die kürzlich verstorbene Vaterfigur des Weidener Wasserballs. „Mit dem Verlust dieses großartigen Ehrenmannes ist die Sportstadt Weiden und insbesondere der Schwimmverein ärmer geworden“, hieß es in der Rede am Donnerstag in der St. Josef-Kirche.