Weiden. Sie kamen, sahen und siegten: Die HC Weiden Damen haben sich am Samstag beim Auftaktspiel in der Bezirksliga Ost gegen SG Regensburg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung einen 19:23-Sieg erkämpft. 

Die Voraussetzungen für diese Partie waren für die Weidenerinnen gar nicht so schlecht und das obwohl Torfrau Stefanie Bräunlein krankheitsbedingt das Spiel absagen musste. Die Damen des HC haben die Vorbereitung optimal trainiert und waren nach den langen und anstrengenden Wochen nun heiß, dass es endlich wieder um Punkte ging.

Werbung
Advertorial normal
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial

Nachwuchs beweist sich

Den besseren Start erwischte jedoch die Heimmannschaft, gleich den ersten Angriff nutzte die beste Werferin der Donaustädterinnen an diesem Tag, Magdalena Seiler, zur 1:0 Führung. Nach dem 2:0 erzielte Neuzugang Nadine Roith den ersten Treffer für ihren neuen Verein. Jedoch gelang den Gästen in der Anfangsphase nicht viel, in der Abwehr bekam man die quirlig agierende Kreisläuferin nicht zu fassen und im Angriff spielte man noch zu ungeduldig. Beim Stand vom 5:3 Toren stellte Weidens Trainer die Abwehr um, von einer 6:0 über ein 5:1, fand man bei 5:0+1 endlich das richtige Mittel um den Angriff der Regensburgerinnen zu entschärfen.

#1 beispiel full

A-Jugendtorhüterin Anna-Lena Beer erwischte in ihrem allerersten Damenspiel einen super Tag und konnte ihr riesen Talent mehr als einmal unter Beweis stellen. Mit ihren vielen sehenswerten Aktionen brachte die ins kalte Wasser geschmissene Torfrau die Damen des HC Weiden immer besser ins Spiel. Im Angriff agierten die Weidenerinnen nun auch abgeklärter und sie spielten ihre Kombinationen geduldig zu Ende. So warfen die HC Damen in der 27 Spielminute den langersehnten Ausgleich, um pünktlich zur Halbzeitpause mit 9:10 Toren erstmals die Führung im Spiel zu übernehmen.

HC Damen nicht zu stoppen

Die Halbzeitanalyse fiel trotz holprigen Beginns positiv aus, die wenigen Fehler wurden nochmals angesprochen und Weidens Trainer haderte nur allein mit der Chancenauswertung, die eine noch bessere Ausgangsposition verhinderte. Die zweite Hälfte begann in den ersten zehn Minuten noch sehr ausgeglichen und Regensburg glich in der 40 Spielminute letztmalig zum 12:12 Toren aus. In dieser spannenden Phase zeigte der Schiedsrichter Maria Schlosser nach einem Foulspiel eine mehr als überharte Rote Karte. Wer aber dachte dies würde die HC Damen aus dem Konzept bringen irrte. Nina Rittner und Julia Hanauer übernahmen weiterhin viel Verantwortung und lenkten nun die „jungen Wilden“. Nun begannen die Festspiele von Jasmin Häring und Aileen Häuber, die erst 18-jährige Halbspielerin trug sich bis zum Ende des Spiels insgesamt 10-mal in die Torschützenliste ein und wurde somit Top-Torschützin des Spiels. Über 14:16 und 17:21 Toren und dem letzten Feldtor durch Mittespielerin Sarah Eichinger, siegten die Damen des HC Weiden am Ende völlig verdient mit 19:23 Toren.

„Bewährungsprobe gut absolviert“

Der Trainer des HC Thomas Eichinger erklärte nach dem Spiel: „Ich bin sehr stolz auf die Mädels, sie haben heute eine tolle Moral und eine kämpferische Leistung gezeigt. Ganz besonders freut es mich für unsere junge Garde, die ihre Bewährungsprobe heute sehr gut absolviert hat. Einzig mit der mangelnden Chancenauswertung, mit fünf verworfenen 7-Meter und 10 Pfosten- / Lattentreffern kann ich nicht zufrieden sein. Aber ich bin mir sicher, dass wir dies auch in den nächsten Wochen in den Griff bekommen.“

Zum Schluss bleibt nur noch die Hoffnung, dass die Verletzung aus der 50. Spielminute von Linksaußen, Jennifer Hermann, nicht so schlimm ausfällt und sie beim nächsten Spiel am Mittwoch 03.10.2018 15:00 Uhr, beim Aufsteiger HG Hemau/Beratshausen, wieder für die Weißblauen auflaufen kann.

Für den HC Weiden spielten: Tor Anna-Lena Beer, Julia Hanauer (1), Nina Rittner (3), Jacqueline Konrad, Sarah Eichinger (1), Jennifer Hermann (1), Aileen Häuber (10), Jasmin Häring (3), Nadine Roith (1), Maria Schlosser (3), Elena Baunoch