Weiden. Die Damen des HC Weiden haben in der Bezirksliga Ost auswärts mit einem Stand von 43:33 verloren. Sieben (!) Stammspielerinnen inklusive der Torfrau mussten sich bis kurz vor Spiel krankheitsbedingt abmelden. Auch Ehemalige standen ausgleichem Grund nicht zur Verfügung. Die Weidenerinnen ließen die Köpfe aber nicht hängen.
Fürs Tor sagte nach langer Suche Kerstin Bauer zu, die vor Jahren letztmals zwischen den Pfosten stand. Das kleine Team nahm es sportlich und sagte die Partie nicht ab. Die Favoritenrolle klar an den Gastgeber vergeben, spielte der HC unbekümmert auf und ging erstmals in Minute sechs nach einem Tor durch Häuber (5:6) in Führung. Die HV Oberviechtach agierte zunehmend nervöser, brachte ihre Spielzüge nicht erfolgreich zu Ende. Beim Stand von 7:10 nahm Heimtrainer Will seine erste Auszeit. Weiden baute seinen Vorsprung kurz auf vier Tore (8:12) aus, ehe die HV das Tempo erhöhte und sich somit wieder heranbrachte (13:13).
Zum Durchatmen nahm der HC zehn Minuten vor der Pause seinerseits eine Auszeit. Rittner stelle mit 21:19 den Halbzeitstand her. Sie setzte auch den ersten Treffer nach Wiederanpfiff und glich mit Maria Schlosser bis Minute 35 noch einmal aus (22:22). Eine Manndeckung gegen Schlosser zwang Weiden zu einer Umstellung im Rückraum. Der Gegner antizipierte nun stärker und baute mit Tempogegenstößen langsam aber stetig seinen Vorsprung aus. Zudem fiel Häuber minutenlang nach einem nicht geahndeten Foul aus (31:25; Minute 44). Diesen erneuten Bruch nützten die Gegner zur Entscheidung. Rath-Lux setzte die letzten Treffer des HC in einer Partie, in der sich der dezimierte HC lange teuer verkaufte (43:33). Britzel, Konrad und Baunoch nutzten die Begegnung um wertvolle Spielpraxis zu sammeln. Das Team hofft, dass der Krankenstand im Laufe der Woche bis zum Heimspiel gegen Sulzbach am 10. März wieder deutlich abnimmt.
Es spielten für den HC Weiden: K. Bauer (TW), E. Baunoch, V. Britzel, A. Häuber (6), J. Konrad, N. Rittner, (7), I. Rath-Lux (5), L. Ruhland (1), M. Schlosser (14/3)

