Eine Crew von sechs bis acht Kollegen hatte sich formiert, die abwechselnd im Eisstadion Dienst taten. In dieser Zeit kamen sie zwangsläufig in Kontakt mit Vertretern des Vereins, sei es die Vorstandschaft, der Manager oder die Nachwuchstrainer. Eine besondere Freundschaft entstand mit dem Nachwuchstrainer Paul Michalski, dessen frühzeitiger Tod eine schmerzliche Lücke hinterließ. Doch eine Idee von ihm sollte die Grundlage für eine besondere Tradition legen: Ein Gaudispiel zwischen der Polizei und den Ordner/Betreuern des Vereins.

26 Jahre Leidenschaft für das Eishockey

Im November 1997 wurde diese Idee Realität. Die Eiszeit wurde gebucht, Ausrüstung beschafft und fachliche Hilfe herangezogen. Die Erinnerungen an das erste Training sind noch frisch: Improvisierte Ausrüstung, vom Bergsteigerhelm bis zu den Inliner-Schonern. Manche hatten noch nie zuvor auf Schlittschuhen gestanden und tasteten sich vorsichtig an der Bande entlang. In der Truppe gab es einen „echten“ Spieler, Dieter Gradl, ein ehemaliger Nachwuchsspieler des EV und zugleich der jüngste im Team.

Advertorial ohne Button, ohne Markierung, ohne Background
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial

Zur damaligen Truppe gehörten neben Gradl noch Harald Schönberger, Willi Fritz, Manfred Sauer, Peter Würdinger, Stefan Bayer, Josef Ziegler, Heinz Preßl, Ernst von der Grün, Karlheinz Numberger, Martin Kick, Robert Wolfram, Rainer Kaldun, Manfred Ströhle und Norbert Kick-Kreuzer.

#1 beispiel full

Die Überraschung im Team war damals groß, als Gradl die Mannschaft gleich einmal für die Deutsche Polizeimeisterschaft 1998 in Füssen anmeldete. Mit einem starken Spieler wie ihm konnte ja nichts schiefgehen, dachten sich die Neulinge. Der Startschuss zur Meisterschaft fiel im Februar 1998 und brachte so manche Anekdote mit sich. Etwa das Spiel gegen Berlin, das nach 56 Sekunden mit einem 0:3-Rückstand begann. Doch die IceCops waren nicht so leicht zu entmutigen. „Eine weitere kuriose Situation war, als ein Weidener Spieler die Scheibe eroberte und auf das eigene Tor zusteuerte – der Grund bleibt bis heute ein gut gehütetes Geheimnis“, berichtet uns Heinz Preßl mit einem Augenzwinkern. Letztlich erreichte das Team beim Turnier in Füssen den 19. Platz von 20 Teams und war somit die erste Mannschaft, die bei ihrer ersten Teilnahme an diesem Event nicht Letzter wurde. Darauf war die damalige Truppe mit Recht stolz.

Ein kurioser Start gleich zu Beginn

Seitdem sind die IceCops jedes Jahr bei dieser Meisterschaft vertreten, unterbrochen nur durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie. Die Mannschaft von 1998 hat sich natürlich im Laufe der Jahre verändert, ebenso wie die Spielstärke. Doch das Wichtigste ist immer geblieben: die Freude am Eishockey und die großartige Gemeinschaft. Genau genommen sind seit dem ersten Training im Jahr 1997 bis zum Max-Reger-Turnier 2023 genau 26 Jahre vergangen. „Wir sind alle 26 Jahre älter, aber unsere Begeisterung für das Spiel ist ungebrochen“, erzählt Preßl.

Terminhinweis:

Max-Reger-Turnier der Ice-Cops am Samstag, dem 11. November von 8 bis 18 Uhr in der Hans-Schröpf-Arena in Weiden. Zuschauer, Fans und alle Eishockeybegeisterten sind herzlich eingeladen.