Weiden. Zwei Teams des HC Weiden, die weibliche und männliche Jugend, folgten der Einladung der beiden Handballvereine Hvezda Cheb und VS Slávia Plzeň zu einem Freundschaftsturnier nach Plzeň. In einer Traglufthalle konnten sich die insgesamt sechs teilnehmenden Mannschaften sportlich messen und dabei erste Verbindungen zu den tschechischen Teams aufbauen.
Schon bei einem Freundschaftsspiel im Dezember 2017 in Weiden knüpften der HC Weiden und die Mädchenmannschaft von Hvezda Cheb erste Kontakte. Jetzt sahen sich einige Spielerinnen beim Freundschaftsturnier in Plzeň wieder. Die weibliche und männliche D-/C-Jugendmannschaft des HC Weiden nahm daran teil. Für die Jungs und Mädels im Alter zwischen 11 bis 13 Jahren eine spannende Erfahrung.
Der Turniertag war exzellent organisiert: Die Mannschaften von Slávia Plzeň, HC Plzeň, Talent Plzeň, Hvezda Cheb und des HC Weiden mit ihren Trainern, Betreuern und Eltern fühlten sich in am Schulzentrum in der Pilsner Südstadt sehr wohl. Alle Teams, egal ob Jungs oder Mädels, spielten gegeneinander – in insgesamt 15 Spielen gaben sie dabei ihre handballerischen Fähigkeiten zum Besten. Immer im Vordergrund: Handballspielen als Leidenschaft.
Sprachbarrieren? Nicht mit Google
In den Pausen bewunderten die Spielerinnen und Spieler die taktischen, technischen und spielerischen Fähigkeiten der Akteure auf dem Feld oder interessierten sich für die anders sprachigen Jugendlichen. Sprachbarrieren schienen hier keine große Rolle zu spielen. Die Jugendlichen fanden sehr schnell zueinander und beschnupperten sich mit Zeichensprache oder ganz modern mit „Herrn Google“ im Smartphone.
Neben dem Spielbetrieb sorgten die Verantwortlichen Organisatoren Petr Prazák von Hvezda Cheb und Marta Kovárová sowie Lenka Bílá von VS Slávia Plzeň auch dafür, dass für alle Mitwirkenden Essen, Süßigkeiten und Getränke zur Verfügung standen, um sich nach den Anstrengungen auf dem Feld bzw. am Spielfeldrand stärken zu können. Am Ende des Spieltages waren alle Teams von der gelungenen Turnieratmosphäre und den doch erkennbaren Besonderheiten anderer Mannschaften begeistert.
Die Siegerehrung machte deutlich was die Veranstaltung ausmacht: Es gab nur Sieger, die Spielergebnisse waren zweitrangig. Die Spielerinnen und Spieler bekamen unter großem Applaus mannschaftsweise aus den Händen der Organisatoren eine Medaille umgehängt, erhielten Süßigkeiten und eine Urkunde für jedes Team. Mit einem großen Gruppenfoto nahmen alle teilnehmenden Teams und ihre Trainer Abschied voneinander, haben aber schon das Monat Juni für weitere Begegnungen angedacht.
Bilder: A. Bock.

