Weiden. Die Handballerinnen des HC Weiden empfingen am Sonntagabend den Ligaprimus HSG Nabburg/Schwarzenfeld zum Derby in der Bezirksoberliga. Dabei gingen sie als klarer Außenseiter in die Begegnung, begannen die Partie jedoch selbstbewusst und konzentriert. Bis zur 15. Spielminute gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich abzusetzen.
Bereits nach zwei Minuten setzte Maria Schlosser zwei Treffer für den HC und brachte die Heimmannschaft gut ins Spiel. Die Gäste ließen sich aber nicht lange bitten und glichen bis zur fünften Minute zum 2:2 aus. Danach gestaltete sich eine offene Partie. Aber nach der 15. Spielminute begannen die Gastgeber fahrlässig mit ihren Chancen umzugehen und leisteten sich den ein oder anderen individuellen Fehler zu viel. So konnte die Söllner-Truppe ein ums andere Mal Gegenstöße auf das HC-Tor laufen.
Trotz der Tatsache, dass eine gut aufgelegte Stefanie Bräunlein im Weidener Tor viele Chancen sehenswert vereitelte, zogen die Gäste immer weiter davon. Erst kurz vor der Halbzeit fingen sich die Max-Reger-Städterinnen wieder etwas und erkämpften einen 10:15-Halbzeitstand. Wieder einmal lagen die Weidenerinnen in der Halbzeit deutlich hinten, aber aufgeben war für die HC Mädels bislang noch nie eine Option.
Dem Rückstand hinterher
Die zweite Hälfte eröffneten die Gäste mit einem Treffer – und das gleich mit dem ersten Angriff. Die Hausherrinnen begannen, sich wieder ins Spiel zu kämpfen. Aber alle Bemühungen der Weidenerinnen halfen nichts. Auch die Tatsache, dass die zweiten 30 Minuten ein Unentschieden (12:12) gelang, brachte die Max-Reger-Städterinnen nicht weiter an die Nabburgerinnen heran. Und so liefen die Damen des HC dem fünf Tore Rückstand aus der ersten Hälfte bis zum Ende hinterher. Nach der Schlusssirene stand ein verdienter 22:27-Sieg für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld auf der Anzeigetafel.
Wir haben uns für die zweite Hälfte nochmal viel vorgenommen und wollten uns zumindest teuer verkaufen. Wir hätten heute aber zwei gute Halbzeiten benötigt, um den Tabellenführer zu schlagen.“
Es nützt jetzt auch nichts, den verlorenen Spielen nachzutrauern. Wir müssen nach vorne schauen und uns wieder auf unsere Fähigkeiten stützen. Nächstes Wochenende haben wir wieder die Chance auf zwei Punkte und werden alles dafür tun, diese mit nach Weiden zu nehmen.“, fasste Weidens Rückraummitte Tamara Hauer nach dem Spiel zusammen.
Konzentration auf nächste Partie
Auch Trainer Thomas Eichinger äußerte sich bereits mit Blick auf die nächste Partie: „Wir werden über das Heimspiel kurz sprechen, aber danach konzentrieren wir uns auf unsere nächste Partie. Wenn wir am Samstag in Oberviechtach antreten, treffen wir auf einen heimstarken Gegner, der uns wieder alles abverlangen und keinen Punkt schenken wird.“ Das nächste Spiel der Damen des HC Weiden findet am Samstag, 25. Januar um 16 Uhr im Gymnasium Oberviechtach statt.
Für den HC Weiden spielten: Bräunlein (Tor), Hanauer (1), Eichinger (1), Hermann (5), Häuber (2), Roith (1), Schlosser (5), Szameitat, Hauer (7), Ruhland, Röhr, Baunoch, Arnold.

