Bezirksliga Ostbayern

HSG Weiden – TSV Neutraubling 23:30 (11:15)

23:30 hieß es nach 60 Minuten im Spiel HSG Weiden gegen den TSV Neutraubling und das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung. Die Gäste, die sich vor der Saison mit Spielern der SG Regensburg verstärken konnte, waren die reifere und spielstärkere Mannschaft. Mit Covic, Brilz und Hoppe haben sie drei für diese Spielklasse überragende Spieler in ihren Reihen und die drei zeichnen sich auch für 2/3 der geworfenen Tore aus.

In der ersten Halbzeit nicht im Spiel

Zu hektisch, zu leichte Fehler im Angriff und in der Deckung nicht griffig genug – die Spieler konnten sich beim gut aufgelegten Sebastian Popp alleine bedanken, dass der Vorsprung der Gäste nicht höher ausfiel: 0:2, 3:6; 5:9; 8:13 und 10:15 hieß bis zur Pause. „Wir kommen die gesamte erste Hälfte nicht zu unserem Spiel, wir haben gut gearbeitet, die Jungs sind fit und haben genug Spielzüge an der Hand, um so ein Spiel zu gestalten“, ist Trainer Philipp Kaufmann ein wenig ratlos. Einen Vorwurf will er seinen Spielern aber nicht machen, „die Jungs wollen und können es auch, uns fehlt einfach mal wieder ein Erfolgserlebnis, damit die Dinge auch unter vermeintlichem Druck einfacher laufen“.

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Plötzlich lief es doch

Nach dem Seitenwechsel lief die Partie von der 30.-40. genauso weiter, Neutraubling spielte seinen Stiefel runter und die Weidener fanden kein wirkliches Mittel dagegen. In der 40. Minute kam Tobias Dirnberger ins Tor und Kaufmann stellte von 6:0 auf eine offensive 4:2 Deckung um, diese Maßnahmen sollten fruchten: Dirnberger hielt, was aufs Tor kam, die offensiven Deckungsspieler setzen die Gäste-Angreifer unter Druck und erzwangen somit leichte Fehler. Flierl, May, Böttcher, Hafner und Baunoch verkürzten innerhalb weniger Minuten auf 20:22 in der 48. Minute und die Stimmung in der Halle explodierte und berechtigte Hoffnung machte sich breit.

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Auszeit unterbrach den Spielfluss

In der Folge nahmen die Gäste eine Auszeit, um den Fluss der HSG zu unterbrechen – leider mit Erfolg. Sechs Tore in Folge und erneut zu viele technische Fehler der Hausherren zogen den Jungs sprichwörtlich den Stecker und die Kräfte schwanden dann zusehends. Es gilt weiterzuarbeiten und zu hoffen, dass es bei dem dünnen Kader keine Ausfälle gibt. Jeder Spieler muss jetzt schon aufgrund von fehlenden Alternativen auf die Zähne beißen, am Wochenende gibt es die erneute Chance auf ein Erfolgserlebnis.

Für Weiden spielten:

Popp, Dirnberger, Venzl (1), Hafner (3), Rakotomalala (1), Aurnhammer (1), Baunoch (2), Flierl (7/1), Böttcher (1), May (4/1), Kreiter (3), Rocha De Oliveira Brito