SV TuS/DJK Grafenwöhr – TSV Erbendorf 3:1 (1:0)

Schon vor dem Spiel am Sonntagnachmittag auf dem Platz 2 im Grafenwöhrer Sportpark hatten beide Trainer einige Ausfälle zu beklagen. Dennoch versuchten die Teams von Anfang an, die Kontrolle in ihrem Spiel zu finden. Dies gelang den Gastgeber sehr schnell und so hatten sie auch die ersten Möglichkeiten zu verzeichnen. Von der 11. bis zur 15. Spielminute hatten die Schützlinge von Martin Kratzer drei gute Einschussmöglichkeiten. Immer wieder war zu sehen, dass es bei Grafenwöhr schnell über den linken Flügel ging. Leider kam es in der 20. Spielminute zur einzigen unschönen Szene im Spiel, bei der Erbendorfs Torjäger Sandro Hösl gefoult wurde. Florian Träger musste für 10 Minuten vom Platz und Hösl kurze Zeit später ausgewechselt werden. „Was nun ist, wird sich bei den Untersuchungen zeigen“, so TSV Trainer Roland Lang.

Auch der zweite Stürmer musste ausgewechselt werden

Nun hatten natürlich die Gäste aus Erbendorf aufgrund der nummerischen Überzahl mehr vom Spiel, kamen aber kaum zu Torabschlüssen. Nur Marvin Mohr zwang Grafenwöhrs Torwart Thomas Kindlein zu einer Parade. Auch der zweite Stürmer der Erbendorfer, Bastian Wiesent, musste dann verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Und dann ging Grafenwöhr durch Freistoßspezialist Johannes Renner in Führung. Dies war auch der Halbzeitstand.

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Schwere Verletzung beim Anschlusstreffer

Im zweiten Abschnitt gab es 15 starke Minuten der Grafenwöhrer zu sehen. Sie kamen immer wieder über die linke Seite durch Daniel Tarchila und Johannes Kopp in die Erbendorfer Hälfte. So auch in der 52. Spielminute, als am Ende Christopher Fleischmann zum 2:0 vollendete. In der 63. Spielminute dann die erste Großchance für den TSV Erbendorf, doch Fabian Liegl konnte diese nicht nutzen. Liegl war leider auch der Hauptakteur in der nächsten Szene, als er nach einem Ballverlust in der Grafenwöhrer Abwehr den Ball zu Lukas Kastner spielte und dieser zum 1:2 verkürzen konnte. Doch Liegl verletzte sich bei dieser Aktion so schwer, dass der Rettungswagen gerufen werden musste. Am Ende war es wieder die linke Seite der Hausherren, die für den Endstand sorgten. Kopp setzte sich durch, passte in die Mitte und Marcello Siemski netzte zum 3:1 ein.

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Roland Lang hofft auch baldige Genesung seiner Spieler

„Wir haben eh keinen großen Kader und haben heute leider weitere verletzte Spieler zu beklagen“, so TSV Trainer Lang nach der Partie. Dennoch war er zufrieden, wie sich die Mannschaft beim Bezirksligisten präsentiert hatte. „Heute haben auch Spieler auf den Platz müssen, die bereits vorher in der 2. Mannschaft gespielt hatten“, so Lang. Die Vorbereitung lief bisher gut ab, aber „besser geht’s immer“. „Sollten sich die Verletzungen nicht als so schlimm erweisen, so sehe ich uns gut gerüstet für das erste Spiel nach der Winterpause gegen den FC Vorbach“. Natürlich will die Mannschaft und auch der Trainer alle Spiele erfolgreich gestalten. „Doch wenn wir am Ende auf dem vierten Tabellenplatz landen, sind wir auch zufrieden“, so der Erbendorfer Trainer am Schluss.

Ziele sind neu gesteckt worden

„Es war leider etwas zu wenig Tempo in unserem Spiel“, so Grafenwöhrs Trainer Martin Kratzer. Auch das Quergeschiebe und die Laufbereitschaft missfielen dem Übungsleiter. Auch Kratzer war mit der bisherigen Vorbereitung nicht zufrieden. „Immer wieder gab es kranke und verletzte Spieler, nie hatten wir die volle Truppe“. Dennoch kann er nach der Verletztenmisere aus der Hinrunde wieder aus dem Vollen schöpfen. Die Ziele wurden bereits vor der Winterpause neu gesteckt und der Fokus liegt auch auf den Verbleib der 2. Mannschaft in der Kreisklasse West.