In der Vorrunde standen sich in der Gruppe 1 die Teams vom Alpenvorland, Mittelfranken, Altbayern und Schwaben gegenüber. In der Gruppe 2 kämpften Oberfranken, Ostbayern, Oberbayern und Unterfranken um den Einzug ins Final Four. Die Ostbayern mit den beiden Weidenerinnen Anastacia Spickenreuther und Marie Breinbauer setzten sich im ersten Spiel klar gegen Oberfranken durch.

Mit zweitem Sieg in das Halbfinale

Gegen die Auswahl aus Oberbayern ging das Spiel nach spannendem Kampf knapp mit zwei Toren verloren. Den Einzug in die Finalrunde sicherte sich Ostbayern im dritten Vorrundenspiel gegen Unterfranken. Weiden war hier mit zwei weiteren Spielerinnen am Start: Maria Lang und Isabella Knorr standen im erweiterten Kader.

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Spannendes Halbfinale

Nach der Mittagspause ging es im „Bunker“ in der Regensburger Halle mit der Finalrunde weiter. Ostbayern kämpfte im ersten Spiel gegen Schwaben. Vor lautstarker Kulisse und unter den Augen von Handball-Nationalspieler Dominik Klein sah man ein sehr knappes und spannendes Spiel um den Einzug ins Finale, das Ostbayern für sich entscheiden konnte. Im Parallelspiel setzte sich Oberbayern klar gegen Altbayern durch und so kam es zur Revanche des Vorrundenspiels.

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„Eigentlich“ gewonnen

Auch das Finale war wie das erste Aufeinandertreffen geprägt von sehenswerten Spielzügen sowie starken Einzelaktionen. Kaum zu stoppen waren beim Team Ostbayern Jule Fuchs aus Erlangen, obwohl noch ein 2011-er Jahrgang und Hanna Söllner aus Nabburg. Überragend agierte Torfrau Antonia Habenschaden aus Regensburg. Der offene Schlagabtausch war bis zum Ende ausgeglichen und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Letztlich gewann die ostbayerische Auswahl das Spiel mit einem Tor Vorsprung.

Zwei bayerische Meister

Für einen „Aprilscherz“ reichte es dann auch noch, denn als die ostbayerischen Siegerinnen ausgiebig auf dem Feld feierten, entwickelten sich zwischen den Offiziellen und dem Team Oberbayern heftige Diskussionen. Anscheinend hatte das Kampfgericht bei der Torwertung einen Fehler gemacht. Deshalb trafen die Verantwortlichen eine sehr faire Entscheidung und ernannten beide Finalteilnehmer zum Bayerischen Meister.