Zur 18. Deutschen Meisterschaft im Hallenboccia in Wiesbaden begrüßte der Beauftragte des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) für Boccia (Halle), Teddy Östreicher, 18
Mannschaften aus elf Landesverbänden, darunter drei Teams aus Bayern. Qualifiziert hatte sich auch eine Mannschaft des BVS Weiden, die bei der Bayerischen Meisterschaft Vizemeister geworden war.

Nur zwei Niederlagen

Die 18 Starter wurden in zwei Gruppen zu je neun Mannschaften eingeteilt. Der BVS Weiden startete in der Gruppe A mit Mannschaften aus dem Saarland, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Berlin und Partenstein in Bayern. In dieser Vorrunde gewann Weiden gegen ZGS Berlin, VSG Gelsenkirchen, TV Markgröningen, RSG Partenstein und Rhinos Wiesbaden. Erst im letzten Spiel gegen BRS Gersweiler 1 gab es die erste Niederlage. Am folgenden Tag folgte noch eine weitere knappe Niederlage gegen BSSV Köthen und ein Sieg gegen die BSG Offenburg. Am Ende der Vorrunde landete der BVS Weiden mit sechs Siegen und zwei Niederlagen auf Platz zwei hinter dem BSSV Köthen.

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Unglückliche Niederlage

Damit war der BVS Weiden für die Spiele um die Plätze eins bis vier qualifiziert. Gegen den Ersten der Gruppe B, BRS Gersweiler 2, unterlag man mit 9:12 und so kam es zu einem sehr spannenden Spiel um den dritten Platz gegen RBA Neumarkt (Bayern). Nach den fünf Sätzen stand es 9:9-Unentschieden, somit musste der letzte Satz die Entscheidung bringen. In diesem entscheidenden Durchgang hatte Weiden nach fünf Würfen des Gegners noch die Nase vorn. Erst mit dem letzten Wurf gelang Neumarkt der entscheidende Punkt zum 10:9-Sieg.

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Weiden musste sich damit mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben, konnte aber trotzdem mit dieser Leistung zufrieden sein. Für den BVS Weiden spielten Hans Stock, Christoph Voit, Karl Voit, Barbara Engmann und Gertrude Stock.