Neustadt/WN/Weiden. Die Präsidiumsspitze des Bayerischen Landessport-Verbandes ist am 2. Mai in der Max-Reger-Halle zu Gast. Dort stehen Experten den Vereinen Rede und Antwort.
Von Stephan Landgraf
Vielen Vereinen im Kreis Weiden-Neustadt/WN des Bayerischen Landessport-Verbandes (BLSV) drückt der Schuh. Sie haben große Probleme, Ehrenamtliche zur Mitarbeit zu bewegen, die immer größer und komplizierter werdenden Auflagen der Politik und auch des Dachverbandes sind oftmals kontraproduktiv. Gehör können sich die Klubs am 2. Mai ab 18.30 Uhr in der Weidener Max-Reger-Halle verschaffen, wenn die bayerischen BLSV-Präsidiumsspitze bei der Veranstaltung „BLSVdirekt“ in der nördlichen Oberpfalz zu Gast. Wir haben uns im Vorfeld mit BLSV-Kreisvorsitzenden Ernst Werner unterhalten.
Warum hat sich der BLSV-Kreis Weiden dazu entschlossen, „BLSVdirekt“ auszurichten?
Ernst Werner: Unsere Vereine aus dem Kreis und auch aus dem Kreis Tirschenreuth sollen die Möglichkeit erhalten, auf die Fragen und die vielen Probleme, die sich für sie im Alltag sowie durch die neuen Gesetzgebungen stellen, durch diese Informationsreihe Antworten sowie Tipps und Tricks für ihre Arbeit vor Ort zu erhalten. Gleichzeitig ist es die beste Gelegenheit, um persönliche Kontakte zu den zuständigen Vertretern im Haus des Sports in München zu erhalten. Vertreter der Verbandsspitze um Präsident Jörg Ammon und ausgewählte Experten des BLSV stehen unseren Vereine Rede und Antwort. Etwas Besseres kann unseren Vereinen nicht passieren.
Was genau erwartet die Vereine in Weiden?
„BLSVdirekt“ will die Fragen seiner Vereine direkt vor Ort beantworten. Fragen, die sich im Alltag eines Sportvereins täglich stellen. Impulse geben und den Austausch fördern, ist die Aufgabe von „BLSVdirekt“.
Auf welches Thema freuen Sie sich persönlich am meisten?
Ich freue mich auf das Impulsreferat „Der BLSV – Fit für die Zukunft“ durch unseren Präsidenten Jörg Ammon. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass die teilnehmenden Vereine viele Informationen aus den vier Workshops „Digitalisierung“, „Sportversicherung“, „Steuern und Finanzen“ und „Sportstättenbau“ für ihre Arbeit mitnehmen können.

