Der SV Etzenricht will endlich den Bann brechen. In den beiden vergangenen Jahren verlor man jeweils das Endspiel. Das Team von Trainer Andreas Wendl zog gegen den 1. FC Schlicht mit einem knappen 1:0 ins Finale ein und will gegen die SV Grafenwöhr den Pokal nach Etzenricht
holen.
Im Ligabetrieb lief es für die Blau-Schwarzen zuletzt weniger erfreulich. Gewann man gegen den FC Ovi-Teunz noch souverän mit 4:0, musste man im Derby gegen bei der SpVgg SV
Weiden II mit einem Remis die Heimreise antreten und zuletzt verlor man gegen den SV Hahnbach mit 0:1. Zudem muss Coach Wendl seit Wochen auf zahlreiche verletzte und kranke Spieler verzichten.
Der Weg ins Finale
Im Pokal setzte sich der SV im Viertelfinale gegen die DJK Weiden (3:1) durch und schaltete im Halbfinale den FC Schlicht (1:0) aus. Nun wartet aber mit dem SV Grafenwöhr ein Gegner auf Augenhöhe. Die Gäste haben sich kampflos für das Halbfinale qualifiziert, weil Gegner SpVgg Trabitz nicht antrat, und dort besiegte man den SV Raigering mit 2:1. In der Saison gewannen die Gäste zweimal gegen den SVE (2:0 und 3:2).
Rechnung offen
Etzenricht hat so gesehen noch eine Rechnung offen. Grafenwöhrs Trainer Martin Kratzer gibt sich unter der Woche dennoch siegessicher: „Natürlich ist es etwas komisch, dass wir gleich im Halbfinale standen. Aber als Bezirksligist solltest du immer dieses Ziel vor Augen haben. „Natürlich wollen wir jetzt das Finale auch gewinnen, obwohl wir wissen, dass ein starker Gegner wartet, der alles reinhauen wird, um die Saison positiv abschließen zu können. Die jetzige Spielzeit lief ja wohl nicht nach ihren Erwartungen“, so Kratzer.
Auf jeden Fall können sich die Zuschauer auf ein spannendes und wohl recht ausgeglichenes Spiel freuen.

