SV Weiden – SGW Rhenania/SW Poseidon Köln 15:10 (6:2, 4:3, 2:1, 3:4)

Bereits beim ersten Angriff traf Stepan Rezek, der später zum Spieler des Tages gekürt wurde, zur Führung für die Hausherren. Und diese Führung sollte an diesem Abend tatsächlich nicht mehr wechseln. Kurz danach erhöhte der SV in Überzahl durch Robert Reichert auf 2:0. Auch vom Kölner Anschlusstreffer ließ man sich nicht verunsichern und startete eine furiose Serie mit vier Treffern in Folge zum 6:1-Zwischenstand. Kurz vor Ende des ersten Abschnittes verkürzten die Gäste auf 6:2.

Überragender Robert Reichert

Im zweiten Viertel kamen die Gäste auf 6:4 heran. Dadurch verloren die Max-Reger-Städter teilweise den Faden und gerieten kurzzeitig in einen unnötig chaotischen Spielverlauf. Zum Glück konnten die Gäste diese Schwächephase nicht nutzen. Robert Reichert (Strafwurf) löste mit zwei Toren zum 8:4 die Verunsicherung in seinem Team auf. Überhaupt war Reichert mit insgesamt sechs Treffern der überragende Akteur des Spiels.

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Vorsprung konstant gehalten

In der zweiten Halbzeit waren die Aigner-Schützlinge zwar nicht mehr so effizient, profitierten jedoch von der Abschlussschwäche der Gäste. Durch kontrollierte Angriffe hielt man das komfortable Polster und lief nicht mehr in Gefahr, dass die Gäste noch mal herankamen. Der SV verwaltete das Spiel gekonnt und feierte schließlich einen verdienten 15:10-Sieg und damit einen echten Befreiungsschlag.

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Deutliche Steigerung

„Bis auf die vier Minuten im zweiten Viertel haben wir eine reife Leistung geboten. Die Steigerung gegenüber den vergangenen Spielen war deutlich. Das beruhigt uns zuerst mal ein wenig. Wenn wir den Schwung mitnehmen und unsere Fehler abstellen, können wir in den drei Heimspielen einiges gutmachen“, zeigte sich Kapitän Thomas Kick zufrieden. Man dürfe aber nicht glauben, dass es jetzt von selber laufe. „Wir müssen noch mehr investieren und stabiler werden. Am Ende müssen wir auch auswärts liefern, sonst wird es eng am Ende.“

Tatsächlich scheint die Wasserball-Bundesliga heuer recht ausgeglichen zu sein. Man will jetzt Schritt für Schritt in Richtung Mittelfeld machen. Am kommenden Samstag erwartet man zu Hause den Aufsteiger SV Cannstatt.

SV Weiden:

Matthias Kreiner, Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann (1 Tor), Dennis Underberg, Louis Brunner, Thomas Kick, Dennis Reichert, Cedrik Zupfer (1), Robert Reichert (6), Marek Janecek (1), Andreas Jahn, Sean Ryder (2) und Stepan Rezek (4).

Trainer Thomas Aigner