Weiden. Es sind Unterschiede, die eigentlich kaum beschreibbar sind: hier modernste und technisch hochwertige Geräte, dort Operationen unter fragwürdigen Umständen – und doch haben sich zwei Weidener OP-Schwestern im vergangenen Jahr dafür entschieden, ihren normalen Arbeitsplatz mit einem ländlichen Provinzkrankenhaus in Indien zu tauschen und dort rund zwei Wochen bei Operationen zu unterstützen. Jetzt haben die Verantwortlichen aus Indien dem Klinikum Weiden einen Gegenbesuch abgestattet – und waren mehr als begeistert.

Das Krankenhaus Meghnagar liegt in einer Provinz in Nordwestindien, weit entfernt von Orten wie Neu-Delhi (800 Kilometer) oder Mumbai (600 Kilometer). Von dort stammen Bischof Basil und Father Thomas, die das Krankenhaus vor Ort leiten. Jetzt besuchten die beiden indischen Geistlichen aber mehrere  Ordensniederlassungen in Deutschland und Österreich und machten dabei auch Halt am Klinikum Weiden.

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High-Tech gegen veraltete Technik

Der Grund dafür: die beiden OP-Schwestern Eveline Weiss und Martina Scheitinger-Heindl waren im vergangenen Jahr über die Hilfsorganisation Interplast in dem indischen Krankenhaus tätig und tauschten damals High-Tech-Operationssäle gegen die veraltete Technik in gewöhnungsbedürftigen Behandlungsräumen im „Jeevan Jyoti Hospital“ in Meghnaghar.

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Am Klinikum Weiden erhielten die beiden Gäste aus Indien von Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl jetzt eine Führung durch das Haus und konnten auch den OP-Bereich besichtigen. Dabei zeigten sich die indischen Krankenhausverantwortlich überwältigt von der Technik und den  Abläufen vor Ort.