Eschenbach. Alljährliche Weihnachtsrunde der CSU Fraktion in Eschenbach: Gemeinsam mit Landtagsabgeordneten besuchten die Politiker verschiedene Einrichtungen und Behörden in Eschenbach.

Von Jürgen Masching

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Die Politiker begannen ihre Weihnachtsrunde wie alljährlich in der Polizeiinspektion Eschenbach. Dort begrüßte Dienststellenleiter Werner Stopfer die CSU Fraktion um die Landtagsabgeordneten Stephan Oetzinger, Tobias Reiß, den stellvertretenden Landrat Albert Nickl sowie die Vertreter der Kreistagsfraktion und des Eschenbacher Ortsverbandes.

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Stopfer informierte die Anwesenden über die aktuelle Lage im Dienststellenbereich. „Es war ein ereignisreiches Jahr“, fasste Stopfer zusammen. Besonders die beiden Gewaltdelikte forderten die Beamten der Dienstelle. Neben der Gewalttat in Grafenwöhr kam es auch noch zu einem Tötungsdelikt am Netzaberg.

Zunehmender Widerstand

Ebenfalls stark zugenommen habe der Mangel und Respekt gegenüber den Einsatzkräften, was der Vorfall in Eschenbach mit einem verletzten Polizisten zeigte. „Allgemein haben die Widerstände zugenommen“, sagte der Dienststellenleiter. Seit August 2019 ist die BodyCam als zusätzliche Ausstattung im Einsatz. Nicht nur gegenüber der Polizei, auch das BRK und die Feuerwehr müssen darunter leiden. Die Anzeige eines Feuerwehrmannes bei einem Einsatz gegenüber eines uneinsichtigen Bürgers wird zur Zeit bearbeitet.

Delikte und Erfolge

Edgar Knobloch sprach im Namen der Kreistagsfraktion seinen Dank für das Geleistete aus und verurteilte die Widerstände aufs Äußerste. Auch informierte er, dass es von Seiten der US Army keine Unterschiede bei der Bestrafung gebe. „Im Gegenteil, die Soldaten werden teilweise bei Vergehen härter bestraft.“

Im Bereich der Rauschgiftkriminalität habe die Dienststelle aber „super Erfolge“ gehabt. Da sei es aber von Jahr zu Jahr sehr schwankend. Positiv in diesem Jahr sei es zu erwähnen, dass es bis jetzt keinen Verkehrstoten gegeben hat. Bei gemeldeten 900 Unfällen sei aber die Hälfte davon Wildunfälle. Das Thema Personal war wie jedes Jahr ein Thema. Aber: In der Dienststelle befinden sich sehr viele Praktikanten, diese helfen der Inspektion im täglichen Dienstgeschäft sehr. Das Durchschnittsalter der PI Eschenbach liegt bei 41 Jahren.

Weiter zog der Zug danach ins BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim, wo BRK Kreisgeschäftsführer Sandro Galitzdörfer mit Josef Ott, der neue Heimleiter in Eschenbach, die Politiker begrüßte.

Herausforderung Fachkräftemangel

Galitzdörfer sprach unter anderem den Mangel an Fachkräften an. „Der Markt ist leergefegt. Man sollte den Beruf Altenpfleger attraktiver machen“. Nickl bedankte sich im Namen des Landkreises und meinte: „Hier wird gelebte Menschlichkeit praktiziert“. „Junge Menschen für den Pflegeberuf begeistern ist auch Thema für den Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht.“, erzählte Reiß.

Auf der Rettungswache Eschenbach fanden sich die Politiker zusammen mit Galitzdörfer zur dritten Station ein. Dort würdigten sie besonders die Bereitschaft der Ehrenamtlichen. „Ohne unsere Ehrenamtlichen, die Tag für Tag hier an der Wache sind, würden wir Probleme bekommen“, so der BRK Kreisgeschäftsführer.

Auch über die Verfügbarkeit des Notarzts wurde gesprochen, diese sei im Standort Eschenbach sehr gut. Der Bau einer neuen Rettungswache stehe auch im Raum. „Wir sind guten Mutes, dieses Projekt im nächsten Jahr beginnen zu können“, so der Eschenbacher Stadtrat Marcus Gradl. Mit dem Besuch des Haus St. Laurentius endete der Besuch der CSU Fraktion in Eschenbach.

Bilder: Jürgen Masching