Der Deutsche Bundesjugendring ruft die demokratischen Parteien im Bundestag dazu auf, noch in dieser Legislaturperiode die gesetzliche Grundlage dafür zu schaffen, jungen Menschen ab 16 das höchste Recht in der Demokratie zuteilwerden zu lassen: Das aktive Wahlrecht.
Die Vorstandschaft des Kreisjugendrings stimmt geschlossen für eine Mitzeichnung des bundesweiten Aufrufs „#Wahlaltersenken 16…14.. – Jetzt!“.
Jugendliche wollen die Zukunft mitbestimmen!
Jugendliche sind Träger demokratischer Grundrechte. Sie wollen und können ihre Zukunft selber in die Hand nehmen und eine Politik, die in die Zukunft trägt, mitgestalten. Dies darf man ihnen nicht länger verwehren. Junge Menschen sind in vielfältiger Weise zivilgesellschaftlich engagiert. Sie wollen mitentscheiden, nicht erst nach der kommenden Legislaturperiode, sondern jetzt!
Aktuell dürfen 16-Jährige in elf Bundesländern bei Kommunal- und in vier Bundesländern bei Landtagswahlen wählen. Warum nicht endlich auch auf Bundesebene? Gerade in der aktuellen Krise wird deutlich, dass die Rechte von Kindern und Jugendlichen nicht krisenfest verankert sind. Die aktuellsten Jugendstudien zeigen einmal mehr, dass junge Menschen sich zu wenig gehört fühlen und mehr Mitbestimmung fordern.
Kreisjugendring Tirschenreuth dafür
Der Kreisjugendring Tirschenreuth setzt sich dafür ein, dass auch Kinder und Jugendliche partizipativ in politische Entscheidungen eingebunden werden können. Das Absenken des Wahlalters auf 16 Jahre soll ein erster Schritt sein das Wahlrecht von Jugendlichen als Grundrecht anzusehen.
Somit soll auch jüngeren Mitbürgern die Möglichkeit gegeben werden sich eine politische Meinung zu bilden, zu vertreten und einen Einfluss auf das politische Geschehen zu haben.
Herabsetzen des Wahlalters als Zeichen der Politik
So sagt Prof. Dr. Sabine Andresen, Vizepräsidentin des Deutschen Kinderschutzbundes, dass die Senkung des Wahlalters noch in diesem Jahr auf den Weg zu bringen, ein wichtiges Signal an junge Menschen wäre.
Sie könnten es als Zeichen von Politik und Gesellschaft verstehen, dass ihre Rechte und Bedürfnisse gesehen und berücksichtigt werden. Dem schließt sich die Vorstandschaft des Kreisjugendrings voll und ganz an.
Für Jürgen Preisinger, 1. Vorsitzender des Kreisjugendrings, sind vor allem die Jugendräte im Landkreis ein sehr gutes Beispiel, wie die Beteiligung von jungen Menschen funktioniert.
Wer den Aufruf zur Wahlalterabsenkung unterstützen möchte, findet einen entsprechenden Link auf den Webseiten des Kreisjugendrings. Weitere Informationen unter www.kjr-tir.de

