Laut Markus Bauriedl tragen die Gemeinden die Kosten für die von ihnen verpflichteten Musikkapellen selbst. „Für den Nachmittag ist Blasmusik vorgesehen, am Abend Rockmusik“, sagte der Bürgermeister in der Sitzung des Marktgemeinderats am Montag. Vom Gremium gab es dazu das einstimmige Okay – Andreas Ringholz sprach von einer Superidee – für Planung und Kostenübernahme. „Wir werden auch entsprechende Zuwendungen beantragen“, kündigte Bauriedl an. Seinen Informationen zufolge entstehe derzeit die Bühnenüberdachung. „Und am Montag soll die Fotovoltaikanlage installiert werden“, ergänzte er.
Viele weitere Themen
Zustimmung gab es auch für den vom Markt Moosbach beantragten Beitritt als neuer Gesellschafter der ZENO GmbH. Für die Landtags- und Bezirkswahl am Sonntag, 8. Oktober, erhält jeder Wahlhelfer ein Erfrischungsgeld von 50 Euro. Formsache war auch der Abschluss des Netzanschlussvertrags für die Sirene in Frankenreuth mit der Bayernwerk Netz GmbH.
„Die Feuerwehr Hagendorf feiert am 30. Juni ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum“, sagte Bauriedl. „Sie hat deshalb einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung von der Plakatierungsverordnung für die Aufstellung von Werbebannern im Bauzaunformat in Hagendorf und an den Ortsteingängen von Waidhaus gestellt.“ Von Seiten des Marktgemeinderats gab es dazu keine Einwände. Die Feuerwehr solle sich aber mit den Grundstückseigentümern selbst in Verbindung setzen und die Erlaubnis für das Aufstellen einholen. Nach den Vorschlägen von Andreas Ringholz (SPD) und Ulli Theiß (UWG) sollte es während der Zeit möglich sein, auch andere Veranstaltungen anzukündigen und deshalb das Hagendorfer Plakat kurzfristig zu überhängen.
„Das Befahren des Feldwegs ist durch die Stellungnahme des Sicherheitsbeauftragten der Entsorgungsfirma ausgeschlossen“, zitierte der Bürgermeister aus einer Mitteilung des Landratsamtes Neustadt/WN zur Grüngutsammelstelle in Pfrentsch. „Es gibt nämlich keine Haftungsfreistellung für das Wenden dort.“ Deshalb könne der jetzige Containerplatz nicht weiter angefahren werden. „Das Landratsamt bittet deshalb um die Benennung eines alternativen Standorts“, sagte Bauriedl. „Ansonsten müsste der Standort ersatzlos geschlossen werden.“

