Der neue Landrat wird am 8. März 2026 gewählt. Die Landkreis-CSU traf sich deshalb in Weiherhammer zur Delegiertenkonferenz im BHS-InnovisionCenter. Dabei zeigte sie ein eindrucksvolles Bild der Geschlossenheit: Fast alle Wahlberechtigten waren anwesend.

MdL Dr. Stephan Oetzinger begrüßt

Bevor Dr. Stephan Oetzinger an den stellvertretenden Landrat Albert Nickl als Veranstaltungsleiter übergab, begrüßte der Kreisvorsitzende der CSU-Kreisverbandes Neustadt/WN viele Verbandsdelegierte, Gäste und natürlich auch den amtierenden Landrat Andreas Meier mit seiner Frau. Namentlich erwähnte er auch MdB Albert Rupprecht, stellvertretende Landrätin Andrea Lang, Landrat Roland Grillmeier (Tirschenreuth), CSU-Fraktionsvorsitzenden Benjamin Zeitler (Weiden). Ein besonderer Gruß erging an den nach langer Krankheit genesenen Bürgermeister Edgar Knobloch aus Grafenwöhr.

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Beim Blick in die Anwesenheit von knapp 200 Landkreisdelegierten wurde es MdL Oetzinger warm ums Herz: „Seit etwa 80 Jahren bestimmen wir mit einem CSU-Landrat die Geschicke unseres wunderbaren Landkreises. Wir sind heute zusammengekommen, um die Weichen für eine weitere Amtsperiode von Andreas Meier stellen!“

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Stellvertretender Landrat Albert Nickl leitet die Wahl

Routiniert und konzentriert machte sich Wahlleiter Albert Nickl, daran, die rechts- und satzungskonforme Tagesordnung abzuarbeiten. Zunächst stellte er die Beschlussfähigkeit der Delegiertenversammlung fest. Die Form- und fristgerechte Einladung wurde auch zu Beginn festgestellt.

Der einzige Vorschlag für den Kandidaten zum Landratskandidaten 2026 kam von MdL Oetzinger: „Ich schlage den amtierenden Landrat Andreas Meier zum CSU-Landratskandidaten vor!“ Als Begründung nannte der CSU-Kreisvorsitzende die hervorragende Arbeit in der ersten und zweiten Wahlperiode als Landrat. „Herausragend ist die erfolgreiche Positionierung des Landkreis Neustadt mit der Kampagne ‚NEW‘.“

Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren über 30 Millionen Euro für Bildung ausgegeben. Außerdem hat Andreas Meier immer den gesamten Landkreis im Blick: „Die Außenstellen in Eschenbach und in Vohenstrauß sind sichtbares Zeichen dafür“, so Dr. Stephan Oetzinger.

Andreas Meier im „Vorstellungsgespräch“ mit Thomas Bärtlein

OTV-Redakteur Thomas Bärtlein bat Andreas Meier zu einem intensiven Vorstellungsgespräch auf die Bühne. Dabei gestand der Amtsinhaber eine gewisse Nervosität, was ihm beim Publikum einen aufmunternden Applaus einbrachte.
In diesem interessanten Gespräch blickte er auf herausfordernde zwei Amtszeiten zurück, die ihm allen Schwierigkeiten zum Trotz sehr viel Freude bereiteten. Dabei bedauerte er vor allem die überbordende Bürokratie: „Gebt mir mehr Beinfreiheit!“, so Landrat Meier.

Die Finanzen des Landkreises bezeichnete der oberste Chef des Landkreises als solide und gut für die Zukunft aufgestellt: „Wir haben frühzeitig Geld in die Hand genommen, um die Infrastruktur auf dem neuesten Stand zu halten. In Schulen und Feuerwachen im Landkreis wurde deshalb kontinuierlich investiert.“

Als besondere Herausforderung nannte Meier den Ukrainekrieg mit der Bewältigung der Flüchtlingsströme sowie den Ausbruch der Corona-Pandemie: „Unsere Leute haben Wochen lang täglich fast 24 Stunden gearbeitet. Dafür meinen Respekt und großen Dank!“

Mein Motto: Näher am Menschen. Das heißt konkret: Fronleichnamsprozession, Festzelt, Freundschaft, Fairness!

Andreas Meier, amtierender Landrat Neustadt/WN

Vorrangige Ziele als Landrat

Zu seinen Zielen, falls die Wähler das Votum zugunsten von Andreas Meier abgegeben würden, versprach dieser vor allem die Finanzen im Auge zu behalten „Deshalb werden wir beispielsweise bei der Digitalisierung ‚nicht jeden Krampf‘ mitmachen. Nur notwendige und sinnvolle Dinge werden umgesetzt!“

Der amtierende Landrat warnte davor, allzu rosige Wolken am Himmel zu sehen: „Möglicherweise werden wir nicht alles, was in der Vergangenheit selbstverständlich war, auch in Zukunft leisten können. Es ist aber wichtig, die drängenden Probleme sofort zu lösen und nicht in die Zukunft zu verlagern!“

Klinikum und Zweckverband Kultur

Einen wichtigen Punkt sprach Landrat Meier in Sachen „Kliniken Nordoberpfalz“ an: „Die Krankenhaussituation im Landkreis Neustadt und der Stadt Weiden ist auf dem Weg zur Gesundung. Die politisch Verantwortlichen haben über Parteigrenzen hinweg vorbildlich zusammengearbeitet!“

Ich will nichts versprechen, was ich nicht halten kann und alles halten, was ich versprochen habe.

Landratskandidat 2026, Andreas Meier

Auch der Zweckverband Kultur ist mittlerweile auf den Weg gebracht worden: „Ehrenamtliche der Stadtbühne haben großartige Vorarbeit geleistet. Wir müssen nun die Finanzierung sichern, dann kann es bald losgehen!“ Abschließend rief Andreas Meier zur Geschlossenheit bei der Wahl auf und bat die Delegierten darum, ihn für die Kommunalwahl zu nominieren.

MdB Albert Rupprecht mit Grußwort

Während der Wahlausschuss die Stimmen der geheimen Wahl auszählte, ergriff MdB Albert Rupprecht. Während seine Vorredner fast ausschließlich Sachpolitik bemühten, bestimmte sein Grußwort die Parteipolitik.

Er lobte die CSU als Volkspartei, die seit dem 2. Weltkrieg das ehemalige Agrarland Bayern zu einer Hightech-Landschaft weiterentwickelten. Grüne und AfD wurden wegen ihrer ideologisch geprägten, einseitigen Politik massiv gescholten.

Traumergebnis für amtierenden Landrat Andreas Meier

Standing Ovations bekam Landrat Meier für das Votum der Delegierten: 97,3 Prozent der Delegierten stimmten für den Kandidaten, kein einziger gegen ihn. Zehn Wahlberechtigte enthielten sich.

Nachdem Andreas Meier die Wahl angenommen hatte, gab es großen Applaus für ihn, ehe Stephan Oetzinger die Sitzung beendete. Sein Arbeitstag war jedoch noch nicht zu Ende, weil er zum Weidener Bahnhof eilte, um den letzten Zug gen München zu erreichen.