Tirschenreuth. Der Landkreis Tirschenreuth ist dabei: In einer Erweiterungsstudie soll geprüft werden, inwieweit ein Beitritt zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) für den Landkreis Tirschenreuth sinnvoll ist. Landrat Wolfgang Lippert erhielt dafür den Förderbescheid überreicht.
Der Freistaat Bayern unterstützt die Erweiterung von Verkehrsverbünden in Bayern. Für 13 Kommunen in Ober- und Unterfranken sowie den Landkreis Tirschenreuth in der Oberpfalz übernimmt er nun rund 90 Prozent der Kosten zweier Grundlagenstudien.
Damit soll geprüft werden, ob ein Verbundbeitritt für die jeweiligen Kommunen aus verkehrlicher und wirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist. Außerdem werden in ihrem Rahmen realistische Kostenprognosen und Zeitpläne erstellt. Mit den Ergebnissen der Studien ist im Jahr 2022 zu rechnen.
Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum
Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart überreichten dafür die Förderbescheide in Gesamthöhe von 3,7 Millionen Euro an Vertreter der Landkreise und kreisfreien Städte, so auch an den Tirschenreuther Landrat Wolfgang Lippert. „Wir wollen, dass die weißen Flecken auf der Verbundlandkarte nach und nach verschwinden“, so Verkehrsminister Reichhart.
Über einen Beitritt zu dem jeweiligen Verkehrsverbund entscheiden auf Grundlage der Studie allein die betroffenen Landkreise bzw. die kreisfreien Städte. Wenn die Studie ein positives Ergebnis liefert, stellt der Freistaat den Kommunen eine Förderung auch für Einmal- und Dauerkosten der Verbundintegration in Aussicht.
Bei einem Verbundbeitritt würden die Kommunen von abgestimmten Abfahrtszeiten, einheitlichen Tickets und Tarifen für alle Busse und Bahnen im Verbund und einheitlichen Fahrgastinformationen profitieren.

