Zur Auftaktveranstaltung trafen sich am Samstagvormittag Sammler vor dem Alten Rathaus, wo sie dann rund zwei Stunden lang in Zweier- und Dreiergruppen ausschwärmten. Mit dabei eine stattliche Zahl Weidener Lokalprominenz.
Bürgermeister Reinhold Wildenauer, die Stadträte Wolfgang Pausch, Brigitte Schwarz, Hans-Jürgen Gmeiner, Ali Zant, Christoph Skutella und Hans Forster sowie der Landtagsabgeordnete Stephan Oetzinger klemmten sich eine Sammelbüchse unter den Arm.
Stärkstes Sammelergebnis bundesweit
Er finde es gut, dass sich Politik, Bundeswehr und Gesellschaft an solch einem Tag treffen würden, unterstrich Oberstleutnant Thorsten Wallschus. Auf diese Weise könne Weiden zum guten Sammelergebnis der Oberpfalz beitragen. „Wir haben immer das stärkste Sammelergebnis deutschlandweit. Und da können wir mit Recht stolz sein drauf.“
Einige der weit angereisten Soldaten opferten der Aktion einen Teil ihres freien Wochenendes. Dass Stadtgesellschaft und Bundeswehr Seit an Seit marschierten, passiere in Weiden seit nunmehr mehr sieben Jahrzehnten, hob Oberbürgermeister Jens Meyer das gute Verhältnis der Bürger zu ihren Soldaten hervor.
Spendenübergabe am 19. November
Soldaten des Artilleriebataillons 131 und Vertreter von Reservistenverbänden sammeln im Stadtgebiet Weiden noch bis zum 1. November. Am 19. November wird die Spende an den Bezirksgeschäftsführer Oberpfalz des Volksbundes, Dario Vidojkovic im Neuen Rathaus übergeben. Organisiert wurde die Aktion von Stabsfeldwebel Michael Koller.
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Der Volksbund wurde 1919 gegründet. Das Motto seiner Arbeit: „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“. Er erfasst, erhält und pflegt die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland.

