Der Weg kommt, der Baum bleibt: Wenn in den nächsten Wochen bis voraussichtlich Ende August die Fuß- und Radwegverbindung von der Bahnhofstraße zum Bändel gepflastert wird, so wird dies nicht auf Kosten des Ahorns gehen, der in der Kurve beim Reihenhaus neben der künftigen Wegeinmündung steht.

Baumwurzeln seien beim Auskoffern der Wegtrasse nicht beschädigt worden, bekräftigte Bürgermeister Bernhard Stangl in der Sitzung des Bauausschusses. Durch Auflockerung der Stammumgebung und Ausschneiden des Totholzes in der Krone wolle man den Baum dauerhaft erhalten. Der Ausschuss billigte dies nachdrücklich.

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Kein Imbiss-Bedarf

Keine Zustimmung fand dagegen der Antrag eines Imbisswagenbetreibers, am Rand des Professor-Dietl-Parks beim Parkweg einen Stand dauerhaft zu platzieren. In der Nachbarschaft des Parks, so die Ausschussmitglieder, seien tagsüber ein Supermarkt mit Cafeteria und abends eine Gaststätte geöffnet, ein ernster Bedarf für einen Imbisswagen sei nicht ersichtlich. Wohl aber wäre ein solcher Stand ab kommendem Jahr am Kiesibeach willkommen, und eventuell könnte auch ein Imbissverkauf auf dem Rewe-Parkplatz stattfinden.

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Bushäuschen: Schüler befragen

Noch keine Entscheidung traf der Bauausschuss darüber, welcher Bushäuschen-Typ künftig an den Haltestellen im Stadtgebiet aufgestellt werden solle. Der Dießfurter Ortssprecher Andreas Eckert regte an, die Schüler der Grund- und Mittelschule zu befragen, die „oft aus ihrer Erfahrung heraus auf ganz andere Dinge achten als wir Erwachsenen“.

Stangl stellte seinerseits zur Diskussion, dass die Dorfgemeinschaften vorhandene Betonhäuschen mit Malereien verschönen könnten, wie das in Dießfurt bereits geschehen sei: „Eventuell könnte man daraus sogar ein Ferienprogrammangebot machen.“ Mehrere Ausschussmitglieder befürworteten dies, und zweiter Bürgermeister Max Schwärzer empfahl, die Meinung der Dorfgemeinschaften zu erfragen.

Schwellen sollen Verkehr beruhigen

Der zurzeit infolge der Sperrung der Bundesstraße 470 starken Durchgangsverkehr auf der Schlossstraße in Dießfurt soll nach dem Willen des Bauausschusses durch fünf Zentimeter hohe Schwellen „beruhigt“ werden, die beiderseits des Torturms sowie auf Höhe des Anwesens Schlossstraße 10 montiert werden sollen.

Wie Ortssprecher Andreas Eckert berichtete, gebe es häufig Klagen über die Rücksichtslosigkeit vieler Autofahrer, die den Ort und selbst den engen Torbogen mit überhöhter Geschwindigkeit durchquerten. Nach Ende der Bundesstraßenumleitung will die Stadt die Bremskörper entfernen, damit diese in den Wintermonaten die Räumfahrzeuge nicht behindern. Die Schwellen am Torturm sollen aber ab Frühjahr wieder angebracht werden.

Max Schwärzer wies außerdem auf Fahrbahnschäden beim Anwesen Schlossstraße 20 hin, die „Stolperfallen“ für Radfahrer darstellten und alsbald geflickt werden sollten. Für die künftige Nutzung des alten Dießfurter Feuerwehrhauses wollen Stadt, Feuerwehr und Landratsamt in den kommenden Monaten konkrete Pläne erarbeiten.

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