Die wohl wichtigsten Neuerungen: Der Straßenunterbau muss erneuert werden, der Rangen an der Nordseite der östlichen Hoffmannstraße soll eine ansehnliche Begrünung erhalten – und Durchgangsverkehr zum Schulhaus soll es nicht mehr geben. Denn hinter Hausnummer 12 wird eine Sperre die Zufahrt zur Grund- und Mittelschule sowie zur Musikschule verwehren, nur in Ausnahmefällen soll diese Barriere etwa für Catering-Zulieferer, Feuerwehr oder andere Sonderfahrzeuge abmontiert werden. Von der Sperrung des Schulvorplatzes für Kraftfahrzeuge hänge auch die Gewährung bestimmter Zuschüsse ab, merkte Stangl an.

Lehrkräfte und Besucher werden ihre Fahrzeuge auf den künftig schräg zur Fahrbahn angeordneten Parkplätzen an der Wollauer Straße abstellen, außerdem werden besondere Lehrerstellplätze geschaffen, die als Verlängerung der Ludwig-Bock-Straße ab dem Rondell entlang der Westseite des Schulhauses verlaufen wird. Auch sie wird für Kraftfahrzeuge eine Sackgasse sein, denn der gepflasterte und begrünte Schulvorplatz wird allein Fußgängern und Radfahrern „gehören“, für die Radstellplätze und Sitzgelegenheiten geschaffen werden. Die steile Freitreppe zwischen Wollauer Straße und Schulhaus wird zugunsten barrierefreier Zugänge abgebrochen.

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Geplante Maßnahmen in der Hoffmannstraße und Umgebung

Keinen Umzug will die Stadt Hemut Langhammers „Knospe“ verordnen, vielmehr soll rings um die markante Granitskulptur ein Ruheplatz mit Sitzbänken angelegt werden. Erneuern will die Stadt die Regenwasserkanalisation unter der Hoffmannstraße, dem Schulvorplatz und der verlängerten Ludwig-Bock-Straße, das Niederschlagswasser könnte in einem unterirdischen Rückhaltebehälter an der Westseite des Schulgebäudes gesammelt und von dort aus unter der Reichweinstraße zur Haidenaab abgeleitet werden.

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Keine Änderung wird es laut Wagner und Stangl bei der Schmutzwasserkanalisation für die
Hoffmannstraßenanwohner geben: Das Schmutzwasser solle weiterhin Richtung Süden zum Mischwasserkanal im Bändelgebiet fließen. Die Wasserversorgung werde um eine Leitung zwischen Schulvorplatz und Ludwig-Bock-Straße ergänzt, bestehende Graugussleitungen müssten voraussichtlich erneuert werden. Mit hohen Kostenbeteiligungen müssten die Anlieger der Hoffmannstraße nicht rechnen, beruhigte Bürgermeister Stangl: Straßenausbaubeiträge seien ja abgeschafft, die Stadt müsse die Ausbaukosten grundsätzlich selbst aufbringen und könne allenfalls auf Ausgleichszahlungen des Freistaats hoffen.

Überschaubare Kostenbeteiligung

Lediglich bei einer Erneuerung von Hausanschlüssen könnte für den auf dem Privatgrundstück verlaufenden Leitungsteil eine „sehr überschaubare“ Kostenbeteiligung anfallen, ergänzte Michael Wagner. Andreas Reindl (CSU) wünschte sich einen zügigen Abschluss des Planungsverfahrens, um beträchtlichen Kostensteigerungen zuvorzukommen. Dies liege auch im Interesse von Stadtverwaltung und Planungsbüro, erwiderten Wagner und Stangl: Im Laufe des kommenden Jahres wolle man die Planung für die beiden Teilmaßnahmen „Hoffmannstraße“ und „Schulumfeld“ abschließen, sodass 2025 der Startschuss für die Bauarbeiten fallen könne. Der Stadtrat billigte einstimmig die Fortsetzung des Planungsverfahrens und die Einreichung eines Förderantrags bei der Oberpfälzer Regierung.

Straffes Programm

Ein „straffes Programm“ mit drei Sitzungen am 9., 16. und 23. November kündigte
Bürgermeister Stangl dem Stadtrat an. Am heutigen Donnerstag, 9. November, ab 18 Uhr soll im Dostlerhaus über die Pläne für den Entlastungsparkplatz Nord (Klostergarten) beraten werden. Weitere Tagesordnungspunkte sind: Energetische Sanierung der Stadthalle mit Erneuerung der Heizungsanlage und Anbau eines Foyers (Vorstellung und Beschlussfassung zur weiteren Vorgehensweise); Bauantrag zur Nutzungsänderung eines Lagerraumes der Grund- und Mittelschule zum Klassenzimmer und Neubau eines Verbindungsganges zur Turnhalle sowie Umbau eines Lehrmittelzimmers zum Musikraum und Anpassung des Brandschutzkonzeptes.