Es war ein Besuch in bewegten Zeiten, denn die Gemeinde Waidhaus ist ein Einfallstor für Flüchtlinge aus der Ukraine. In einem ehemaligen Discounter, wenige Meter vom Rathaus entfernt, betreibt die Bundespolizei ein provisorisches Registrierungszentrum für die Frauen, Senioren und die Kinder.

Sorgen und Nöte einer Gemeinde direkt an der Grenze

Eine Delegation der FREIEN WÄHLER, bestehend aus Sina Reber, den Kreisräten Bernhard Pscheidt, Karl Meier, Gerhard Steiner, Bernhard Schmidt und Karl Lorenz sowie dem Landtagsabgeordneten Tobias Gotthardt besuchte Bürgermeister Markus Bauriedl in seinem Rathaus. Im Gespräch ging es um Zukunftsprojekte der Gemeinde, grenzübergreifende Kooperationen, Städtebauförderung, Schule, Ganztag und vieles mehr.

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Herausforderung: Verkehrsproblematik

Vor allem aber drückt die Verkehrsproblematik: Staus an der Grenze, Sorgen, wenn die Autobahn gesperrt ist und Lastwagen den kleinen Ort fluten. Für die Menschen in der Gemeinde Waidhaus ist das ärgerlich und Alltag. Aber laut Bauriedl gibt es Wünsche zur Verbesserung der Lebenssituation, bei denen die Bürgerinnen und Bürger Hilfe brauchen. Einer wäre zum Beispiel ein großer Pufferparkplatz, um Lastwagen aufzunehmen, die sonst überall im Ortsgebiet die Straßen und Plätze verstopfen, wenn auf der A6 wieder mal nichts mehr geht.

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Anliegen werden in München besprochen

Die Kreisräte versprachen die Anliegen zu prüfen. Tobias Gotthardt wird die Themen mit nach München nehmen und mit den Ministerien Wirtschaft und Verkehr Gespräche führen. Außerdem bleiben wir im Dialog, versprach Gotthardt.