Hochrangige Militärs und Vertreter der Politik

Dem kommandierenden General des 7. US-Armee Ausbildungskommandos (7th ATC), Brigadegeneral Steven P. Carpenter und Oberst Kevin Poole, Gastgeber und Kommandeur der US-Armee Garnison Bavaria war die Freude förmlich ins Gesicht geschrieben. Sie freuten sich vor Beginn des Deutsch Amerikanischen Volksfestes hochrangige Militärs, Generalkonsul Timothy Liston, und Vertreter der Politik zum Spatenstich für das ORTC-Projekt begrüßen zu können. Mit dabei waren Innenminister Joachim Herrmann, der Landtagsvizepräsident Karl Freller, Ministerialrat Dr. Johannes Urban, Ministerialdirigent Daniel Oden vom Bauministerium sowie die lokalen Abgeordneten Tobias Reiß und Stephan Oetzinger.

Projekt wichtiger Schritt für unser aller Sicherheit

„Der Standort Grafenwöhr wird für die Einsatzvorbereitung der US-Armee und weiterer NATO-Streitkräfte in den nächsten zehn Jahren mit einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro umfangreich ausgebaut. Der Freistaat Bayern hat großes Interesse daran, dass die US-Gaststreitkräfte in Grafenwöhr bleiben und weiter investieren“, betonte Innenminister Herrmann. Er stellte die vertrauensvollen Beziehungen des Freistaates zu den US-Streitkräften heraus. „Der Ausbau des Truppenübungsplatzes für die US-Armee und NATO-Truppen ist ein wichtiger Schritt für unser aller Sicherheit. Angesichtes des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine ist die Präsenz der US-Armee in Europa in Deutschland und Bayern wichtiger denn je“, sagte Herrmann wörtlich.

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Klares Bekenntnis zum Standort

Für Bürgermeister Edgar Knobloch war nicht nur wegen seines Geburtstags ein Freudentag. Er betonte, dass es schon immer Gerüchte über den Abbau der US-Armee gegeben habe, das ORTC-Projekt sei ein weiteres ganz klares Bekenntnis zum Standort Grafenwöhr und der gesamten Region. „Es ist ein guter Tag für den Übungsplatzbetrieb und die rund 3.000 deutschen Arbeitnehmer“ so Knobloch, der den Vertretern des Freistaates auch für die engen Beziehungen dankte.  

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Campus für rotierende Übungstruppen

Oberst Daniel Kent, Kommandeur der US-Armee Corps of Engineers, Europe District, stellte in seiner Ansprache das Projekt vor. ORTC steht für “Operational Readiness Training Complex“, ein Campus für die nach Grafenwöhr zur militärischen Ausbildung kommenden Truppen der US-Armee und der NATO Partner. Zur Gewährleistung einer effektiven nach aktuellsten Stand der Technik militärischen Ausbildung, wird mit dem ORTC-Projekt ein neuer moderner Übungscampus, gebaut. Bestehende Gebäude, zum Teil noch aus den 1950er Jahren stemmen, werden ersetzt. Neben Unterkunftsgebäuden für die Soldaten, Werkstatthallen für den Fahrzeugunterhalt, Verwaltungsgebäuden, Fitnesscenter und Truppenkantinen sind auch noch Einkaufsmöglichkeiten vorgesehen.

Bau der ersten zwei Phasen läuft

Unterteilt ist das Riesenprojekt in sieben Phasen. Die Planung für die ersten beiden, 325 Millionen US-Dollar teueren Abschnitte sind bereits in Auftrag gegeben. Gebaut werden soll von 2024 bis 2028, die nächsten Phasen werden ab dem Finanzjahr 2026 geplant.