Die Kreuzung Großbüchlberger Straße – Vorstadt gehört zu den am stärksten frequentierten Plätzen in Mitterteich. Zum einen wird die Großbüchlberger Straße sehr stark befahren, weil sich in dem Baugebiet viele neue Bewohner angesiedelt haben, zum anderen fließt reger Verkehr durch die Vorstadt, außerdem liegen hier mehrere Geschäfte.
Vor allem vor der Bäckerei Kutzer halten Kunden gerne im Kreuzungsbereich an, um sich „schnell eine Brotzeit zu holen“. Doch damit soll jetzt Schluss sein.
Kein „nur schnell mal halten“ mehr
Die Verkehrsbehörde der Stadt hat dem „schnellen Halten“ einen Riegel vorgeschoben: In dem Bereich der Bäckerei wurde jetzt ein absolutes Halteverbot auf die ganze Länge des Hauses ausgeweitet. Bisher gab es schon ein Halteverbot vor der Eingangstür. Das erwies sich als unzureichend. Die Autofahrer die „nur mal schnell“ Brötchen holen wollen, müssen jetzt ein paar Schritte zu Fuß gehen.
Die Erweiterung des Halteverbotes geht auf einen Antrag von Stadtrat Wolfgang Karbstein (Fraktion Zukunft Stadt Mitterteich) zurück. Die parkenden Autos würden in diesem stark befahrenen Kreuzungsbereich Fußgänger und andere Autofahrer behindern. Zeitweise würden Autofahrer sogar in zweiter Reihe parken.
Auch der Gehweg werde als Parkplatz benutzt, sodass ältere Personen mit ihren Gehhilfen auf die Straße ausweichen müssten. Frauen mit Kinderwägen müssten die Straße wegen der zugeparkten Gehwege nehmen.
Da auch Schulkinder in diesem Bereich die Straße überqueren, hat die Stadt nach Rücksprache mit der Polizei und der kommunalen Verkehrsüberwachung sofort gehandelt. Das absolute Halteverbot wurde um mehrere Meter erweitert. Auch auf der gegenüberliegenden Seite der Bäckerei besteht ein absolutes Halteverbot.
Parksherrifs nehmen Kreuzung ins Visier
Noch ganz ist die neue Situation bei Autofahrern noch nicht angekommen. Nach wie vor parken einige auf dem Gehsteig und im Halteverbot. Die beiden kommunalen Verkehrsüberwacher kennen die Situation: Sprechen sie Verantwortliche darauf an, kriegen sie oft zur hören „Ich brauche ja nicht lange“, wie die „Parksheriffs“ Gerhard Laab und Markus Mickisch berichten.
In Zukunft werden die beiden aber öfter vor Ort sein. Dann müssen uneinsichtige Verkehrsteilnehmer auch mit einem „Knöllchen“ rechnen. Anlieger Ludwig Hecht hat außerdem angeboten, für kurzzeitiges Parken seinen Hof zur Verfügung zu stellen.

