Am vergangenen Wochenende startete von Tirschenreuth ein 20-Tonnen-Lastwagen voll
beladen mit Medikamenten – mit dem Endziel Ukraine. „Es war für uns selbstverständlich, diese vom Tirschenreuther Lions Club organisierte Fahrt mit einer Spende aus unserem Fonds für Menschen in Not in Höhe von 500 Euro zu unterstützen“, sagte Bürgermeister Franz Stahl.

Koordinierte Vorgehensweise

Zahlreiche Organisationen, Vereine und Privatpersonen aus Tirschenreuth sind derzeit aktiv, um der notleidenden ukrainischen Bevölkerung beizustehen. Der Lions Club, der über ein weltweites Netzwerk verfügt, arbeitet bereits mit vielen Gleichgesinnten eng zusammen.

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„Denn eine koordinierte Vorgehensweise ist ungemein wichtig, um schnell und unbürokratisch Hilfe leisten zu können. Allen Unterstützern, auch den großen Unternehmen in der Region, die unter anderem mit Fahrzeugen, immensen Lagerflächen und Verpackungsmaterialien helfen, gilt dafür mein großer Dank und Respekt“, sagte Bürgermeister Franz Stahl.

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Krisenstab am Landratsamt

Stahl wies darauf hin, dass für Flüchtlinge aus der Ukraine am Landratsamt Tirschenreuth ein Krisen-Stab eingerichtet sei. Lions-District-Gouvernor Franz Göhl unterstrich, dass es gelungen sei, eine durchgängige Hilfskette zu organisieren.

„Unser Lkw fährt zuerst nach Pilsen. Von dort werden die Medikamente in die nahe der slowakisch-ukrainischen Grenze gelegene Stadt Košice gebracht. Der örtliche Lions-Club verteilt diese dann direkt in den ukrainischen Krankenhäusern. Wenn nötig, werden wir unsere Transporte auch täglich durchführen“, machte der Governor deutlich.