Das Unverständnis und die Verwunderung in Bayern und Sachsen zum Stopp des Bundesverkehrsministeriums für den Ausbau der Franken-Sachsen-Magistrale nimmt weiter Fahrt auf. „Die Franken-Sachsen-Magistrale ist viel zu wichtig, als dass wir uns den plumpen Versuch der Bundesregierung gefallen lassen, das Projekt im Regen stehenzulassen. Es ist völlig hanebüchen, nun mit einer zu geringen Wirtschaftlichkeit zu argumentieren“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter.

Abrupte Vollbremsung

„Der Stopp des Projekts macht die jahrzehntelangen Bemühungen um eine bessere und direkte Verbindung von Nürnberg nach Sachsen und Tschechien zunichte und ist eine abrupte Vollbremsung auf halbem Weg – vom negativen Klimaeffekt ganz zu schweigen.“ In einer gemeinsamen Resolution fordern nun Mandatsträger aus Nordostbayern und Sachsen zusammen mit den Freistaaten Bayern und Sachsen den Bund deswegen auf, das Projekt zügig voranzutreiben.

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Landrat unterzeichnet Resolution

Auch der Tirschenreuther Landrat Roland Grillmeier ist ein Unterzeichner der Resolution. „Für den Landkreis Tirschenreuth und die nördliche Oberpfalz ist die Elektrifizierung in beide Richtungen von großer Bedeutung. Auch deshalb, weil wir inzwischen ein großes Industrie- und Gewerbezentrum darstellen. Der Bund und die Deutsche Bahn müssen nun zeigen, dass sie die Anbindung des ländlichen Raums ernst nehmen – deswegen unterstütze ich die nun gemeinsame Resolution vollumfänglich.“

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