Nordoberpfalz. Die Junge Fraktion setzt Impulse im Landkreisparlament und will sich besonders für Kitas und Tierschutz einsetzen. 

Die Junge Union setzt sich im Kreistag für ein intelligentes Prognosetool in der KiTa-Bedarfsplanung ein und stellt einen Antrag für Budget im Veterinärwesen, das dem Tierschutz im Landkreis zugute kommen soll. In einer gemeinsamen Fraktionssitzung mit der CSU Kreistagsfraktion besprechen die Mitglieder den Haushalt 2021 vor.

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Kitaplätze mit Software planen

Die Kommunen stehen immer wieder vor der Herausforderung, möglichst genau die Bedarfe im Kinderkrippen- und Kindergartenbereich zu ermitteln, um eine Knappheit oder ein Überangebot an Betreuungsplätzen zu vermeiden. „Das Jugendamt im Landkreis NEW ist hier sehr engagiert, man könnte die Arbeit mit einem solchen Programm für alle Beteiligten weiter vereinfachen und die Bedarfe auch nachvollziehbar prognostizieren“, sagt Severin Hirmer.

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Er kennt aus seiner Heimatkommune die Diskussionen über Bedarfsermittlungen und sieht in softwarebasierten Ermittlungsmethoden einen Lösungsansatz, um zukünftige Kalkulationen und Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Aktuell wird der Vorschlag mit einer konkreten Berechnungsmethode, der in anderen Landkreisen bereits erfolgreich umgesetzt wird, im Jugendamt geprüft und dann im Jugendhilfeausschuss des Kreistags weiter beraten.

Neues Budget für das Veterinäramt

Für den Haushalt 2021 hat die Junge Union angeregt, eine vermehrt aufkommende Problemsituation vieler Kommunen anzupacken. „Die Zahl an wilden Katzen und deren unkontrollierte Fortpflanzung ist mancherorts aus dem Ruder gelaufen“, berichtet Susanne Reithmayer – an die Kreisrätin wurden vermehrt die Probleme herangetragen.

Mit der Schaffung eines finanziellen Rahmens zur Eindämmung dieser Problematik, könnte das Veterinäramt des Landkreises in Abstimmung mit betroffenen Kommunen die kontrollierte Kastration und Sterilisation von wilden Katzen organisieren und so für Entlastung sorgen. „Durch diese Maßnahmen würden wir Folgekosten verhindern, unsere Kommunen unterstützen und aktiven Tierschutz betreiben“, ist sich Susanne Reithmayer sicher.

Landrat Andreas Meier hat bereits Unterstützung signalisiert und kennt die Problematik. Bei den Überlegungen wurde auch bereits das Veterinäramt einbezogen. Nun wird im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2021 über den Vorschlag diskutiert.