Neustadt/WN. Am vergangen Montag war Juso-Unterbezirksvorsitzender Adrian Kuhlemann zu Gast bei der SPD-Kreistagsfraktion um die Forderung des Juso-Antrags zur Einführung eines Sozialtickets zu erläutern.

Gerade in Flächenlandkreisen, wie sie in der Nordoberpfalz gegeben sind, ist die Mobilität ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität. So ist durch einen günstigen und gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr die Teilnahme am beruflichen, schulischen wie kulturellen Alltag über Dorf- und Stadtgrenzen hinweg garantiert.

Werbung
Advertorial mit Button
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial
mehr erfahren

„Für uns ist ganz entscheidend, dass das Sozialticket nicht teurer als der angedachte Betrag beim Arbeitslosengeld II sein kann“, so Juso-Vorsitzender Adrian Kuhlemann (sechster von rechts). „Der Regelsatz ist in Deutschland als ‚Existenzminimum definiert – da kann es nicht sein, dass man jeden weiteren Euro für’n Bus zusammenkratzen muss.“

#1 beispiel full

Für einen modernen, sozialen Nahverkehr

Die Kreistagsfraktion hat den Jusos für diesen Antrag ihre Unterstützung zugesagt. „Gerade mit unser Forderung nach dem Baxi-System ist das jetzt ein weiterer Schritt für einen modernen, sozialen Nahverkehr“, so Fraktionsvorsitzender Günter Stich. Stellvertretende Landrätin Margit Kirzinger ergänzte, dass das eine alte Forderung der Jusos sei und jetzt endlich der richtige Zeitpunkt für die Einführung wäre. Über die Initative der Jusos freute sich auch SPD-Kreisvorsitzender Markus Ludwig.