In der Herbstvollversammlung des Bezirksjugendrings Oberpfalz in Regenstauf wurde der Vorsitzende des Kreisjugendrings Tirschenreuth, Jürgen Preisinger, als stellvertretender Bezirksjugendringvorsitzender mit großer Mehrheit klar im Amt bestätigt. Zusammen mit dem wiedergewählten ersten Vorsitzenden Philipp Seitz aus Regensburg lenkt er die Geschicke des Bezirksjugendrings Oberpfalz, indem annähernd 200.000 Kinder und Jugendliche organisiert sind.
Jugendarbeit in Zeiten von Corona
Preisinger wurde ebenso einstimmig als Delegierter aller Stadt- und Kreisjugendringe in der Oberpfalz in die Vollversammlung des Bayerischen Jugendrings auf Landesebene, dem höchsten Gremium der Jugendarbeit in Bayern, berufen. Ohne Gegenstimme fungiert Gerhard Kraus aus Tirschenreuth weiter als Kassenprüfer auf Bezirksjugendringebene.
Dr. Markus Gruber, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendrings, lobten insbesondere die Kampagne #weitermachen. Bereits seit vergangenem Jahr befasst sich der Bezirksjugendring mit dem Thema „Jugendarbeit in Zeiten von Corona“. „Wir wollen hinhören, mit welchen Problemen die Jugendarbeit vor Ort konfrontiert ist und welche Unterstützung benötigt wird“, teilt Jürgen Preisinger mit.
Kontakte zu tschechische Nachbarn nicht verlieren
Weitere Themen, die in der Zukunft in der Jugendarbeit im Mittelpunkt stehen sind Medienkompetenz, Demokratiebildung und Partizipation, Klima- und Umweltschutz sowie Migration. Ein Schwerpunkt werde auch die Wiederaufnahme von internationaler Jugendarbeit sein, so Preisinger. Für ihn sei es wichtig, dass diese Begegnungen so schnell wie möglich wieder stattfinden können. Besonders die Kontakte der Jugendgruppen zum Nachbarn Tschechien sollten nicht verloren gehen.

