Eschenbach. An den Feuerkörben in der Industriestraße trafen sich erneut viele Bürger zum zweiten Ortsteilgespräch mit Bürgermeisterkandidat Marcus Gradl. Bei warmen Getränken diskutierten die Teilnehmer über so manches Thema.
Von Jürgen Masching
Vor allem die Industriestraße beschäftigte die Runde. Einige Bürger monierten, dass die Gehwege zum Industriegebiet vollständig fehlen. „Die Leute müssen auf der Straße laufen. Wenn LKW parken, ist es bei dem Verkehr sehr schwierig und gefährlich“, berichtete ein Besucher.
Geschwindigkeiten werden grundsätzlich nicht eingehalten. „Warum wird hier nicht öfter geblitzt?“, fügten viele an. Auch die Stellplatzsituation sei sehr unzureichend sowie die Verkehrsführung und der Straßenzustand im Allgemeinen.
Feste am Rußweiher?
Zu den weiteren Themen des Ortsteilgesprächs zählten der Rußweiher mit der Problematik der Blaualgen. Die Bürger interessierten sich dafür, wie es im Jahr 2020 weitergehe. Außerdem regten sie an, mehr Feste auf dem Gelände der Anlage durchzuführen.
Die Besucher freuten sich, zwanglos über ihre Probleme sprechen zu können. Sie lobten die Bürgernähe und wünschten sich diese Maßnahmen auch im März 2020.
Der Bürgermeisterkandidat sicherte ihnen zu, diese Ortsteilgespräche auch nach der Wahl fortzusetzen. „Ein bis zwei Bürgergespräche im Jahr sind möglich“, sagte Gradl. Er verwies aber auch auf die CSU/ÜCW Bürgergespräche, die bereits seit mehreren Jahren in Eschenbach bestehen.

